Apple erhält Patent für Oculus Rift ähnliches iGlass

Jüngst sorgte Facebook mit dem Kauf des Unternehmens Oculus und deren Virtual-Reality-Brille Oculus Rift für Aufsehen und Verärgerung bei Kickstarter-Unterstützern. Aber wie es scheint ist Facebook nicht der einzige Konzern mit Interesse an der VR-Technologie. Nach Sony ist auch Apple mit der iGlass scheinbar auf den Geschmack gekommen.

Denn der US-Konzern von CEO Tim Cook hat ein entsprechendes Patent für ein Head-Mounted Display (HMD) angemeldet, dass sehr stark an besagte Oculus Rift und Sonys Project Morpheus erinnert. Allerdings sieht Apple für sein HMD in erster Linie den Konsum von verschiedenen Medien vor, erweitert mit passenden 3D-Inhalten per Stereoskopie. Selbst Menschen mit einer Sehschwäche sollen laut dem Patentantrag die einfach mal iGlass genannte Brille nutzen können. Über ein hochkomplexes System soll die jeweilige Sehschwäche ausgeglichen werden, wobei nicht angegeben wurde bis welche Dioptrien-Stärke sich entsprechende Korrekturen vornehmen lassen.

Ein HMD namens iGlass

Gerade im Bezug zum kommenden Apple TV 4 ergeben sich interessante Spekulationen was Apple mit der patentierten Technik vorhaben könnte. Manche munkeln mittlerweile, dass der Apple TV 4 kurzerhand komplett in das HMD gepackt werden könnte, um ein ganz neues Multimedia-Erlebnis zu ermöglichen. Mit Blick auf den Beschreibungstext ist das jedoch unwahrscheinlich, da die Rede von einer Funkübertragung der Bildsignale ist. Vielmehr könnte das iGlass HMD eine Erweiterung für den Apple TV 4 werden, um Filme und dergleichen ohne Störung der Außenwelt und in 3D erleben zu können ohne explizites 3D-Material zu benötigen.

Apple iGlass PatentApple iGlass Patent

Zusätzlich lässt sich laut den Dokumenten iGlass wahlweise direkt an einen Fernseher anschließen, an einen Apple TV, Mac oder einem mobilen Gerät wie dem iPhone bzw. iPad. Auch wenn Apple nun ein Patent für ein solches HMD zugesprochen bekommen hat vom US-amerikanischen Patentamt USPTO heißt das noch lange nicht, dass der Konzern tatsächlich an einem solchen Produkt arbeitet und es zur Marktreife bringt. Der Gedanke ist aber schon ziemlich verlockend, oder?

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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