Apple iWatch: Cupertino heuert weitere Spezialisten an

Lange wird über eine SmartWatch aus dem Hause Apple spekuliert – viel zu lange – doch die iWatch lässt weiterhin auf sich warten. Mitbewerber wie Samsung,  Sony und Pebble zeigen wie es geht und haben bereit schon SmartWatches der 2. Genaration präsentiert. Nachdem sich Apple nach wie vor nicht offiziell zu einem möglichen Release äußert, gehen Branchen-Experten hingegen von einer diesjährigen Veröffentlichung der Apple iWatch aus. Verstärkt werden diese Spekulationen durch aktuelle Personal-Einstellungen aus dem Bereich der Medizin-Technik.

SmartWatches gibt es mittlerweile etliche auf dem Markt, nachdem die Pebble SmartWatch die Erste wirklich erfolgreiche ihrer Gattung war. Während der Consumer Electronics Show 2014 in Las Vegas vor einigen Tagen bekam diese Uhr mit der Pebble Steel ein stählernes Update verpasst – aber von einer iWatch ist nach wie vor nichts zu sehen. Stattdessen vergrößert Apple fleißig seine Belegschaft, um den Einstieg in einen neuen Markt möglichst perfekt zu machen, ein Anspruch den Tim Cook von seinem Mentor und langjährigen Freund Steve Jobs übernommen hat.

Expertise für die iWatch

Mit seiner iWatch scheint es Apple insbesondere auf den Fitness- und Gesundheitsbereich abgesehen zu haben, denn das Unternehmen hat entsprechende Fachleute auf diesen Gebieten in der jüngeren Zeit eingestellt. Der aktuellste Neuzugang bei Apple ist Ravi Narasimhan, ehemaliger Vizepräsident von Vital Connect und Inhaber etlicher Patente im Bereich der Biotechnologie. Er hat sich auf die Fernüberwachung von Patienten mit Hilfe von Biosensoren und entsprechenden Algorithmen spezialisiert.

Weiterhin konnte Apple Nacy Dougherty erfolgreich anwerben, eine Spezialistin auf dem Gebiet der Sensorik zur Überwachung der Blutwerte. Sie entwickelte Micronadeln zur Überwachung des Blutes, welche ihre Ergebnisse an elektrische Messgeräte senden können. Sie sammelte außerdem Erfahrungen im Bereich der Herzfrequenz-, Atmungs-, Bewegungs- und Temperaturüberwachung.

Aussichten und Konkurrenten

Diese beiden Personalien lassen eigentlich kaum noch einen Zweifel übrig, in welche Richtung sich Apple mit seiner iWatch begeben möchte: Ein Fitness- und Gesundheitstracker für die iOS-Welt, mit der üblichen perfekten Integration in das Apple-Ökosystem. Ürbigens wird darauf spekuliert, dass Apple seine iWatch erst gegen Ende des Jahres vorstellt. Bis dahin dürfte es noch das ein oder andere richtig interessante Konzept geben, denn wie üblich hält sich Apple ziemlich bedeckt zu diesem Thema.

Aber auch die Konkurrenz ist nicht ganz untätig, auch wenn nicht jeder Versuch gerade mit Erfolg gekrönt ist. Aber auch Pebble hat mittlerweile mit der Pebble Steel nachgelegt. Anstelle sich auf ein Upgrade der Hardware zu stürzen hat das Kickstarter Projekt in Sachen Optik und Materialien investiert. Selbst Google wird noch immer eine eigne SmartWatch unter dem Nexus-Label nachgesagt, auch wenn sich da bisher nichts Neues ergeben hat.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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