Apple iWatch soll vor Sonnenbrand schützen

Die Gerüchte zur iWatch von Apple verdichten sich immer mehr in Richtung eines Zubehörs für die Gesundheit, mit deren Hilfe sich der Konzern aus der Masse an Werable Devices hervor heben will. Waren bisher Sensoren zur Überwachung der Fitness im Mittelpunkt, scheint es nun in eine weitere Richtung zu gehen: Dem Schutz vor Sonnenbrand und einem daraus resultierenden Hautkrebs.

Entsprechende Gerüchte verbreitet zumindest der Analyst Blayne Curtis vom britischen Finanzkonzern Barclays. Allerdings beruft sich Curtis auf eine Mitteilung von Silicon Labs, in welcher das Unternehmen die ersten digitalen Sensoren zum Messen von UV-Licht für mobile Geräte ankündigt. Obwohl Silicon Labs bisher wenig Beachtung in der Branche bekommen hat, könnte Apple auf die UV-Sensoren des kleinen Herstellers setzen. Laut den Infos könnte sich der Sensor allerdings für eine Vielzahl von weiteren Funktionen nutzen lassen.

iWatch gegen Sonnenbrand

Laut den Informationen zu dem Sensor selbst ist das Messen der UV-Strahlung nicht das einzige Aufgabenfeld, in welchem sich der Sensor nutzen lässt. Zusätzlich beherrscht er das Messen von Herzfrequenz, Sauerstoffgehalt des Blutes und den Puls, was ihn zu einem sehr weiträumig nutzbaren Bauteil macht. Und für die Zwecke Apples in der iWatch genannten Uhr gerade zu perfekt. In Kombination mit der geleakten App Healthbook – welche ein fester Bestandteil von iOS 8 werden könnte – dürften sich etliche Möglichkeiten für den Fitness- und Gesundheitsbereich ergeben. Ein weiterer Vorteil ist die Größe von gerade mal 2 Millimeter in der Länge und Breite.

Allerdings muss man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Einsatz von diesem Universal-Chip in der Apple iWatch höchst spekulativ sind. Lediglich ein Analyst geht davon aus, dass der UV-Sensor mit den vielen Möglichkeiten in der iWatch Platz finden könnte. Wie üblich wird Apple erst zur offiziellen Vorstellung des Gerätes die Details preisgeben, bis dahin ist alles höchst spekulativ.

Sollte sich Apple tatsächlich für den UV-Sensor von Silicon Labs entscheiden, wäre das ein Umsatzplus von geschätzten 4 Millionen US-Dollar. Blaine Curtis rechnet mit bis zu 10 Millionen verkaufter iWatch-Uhren bis Ende des Jahres.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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