Apple: Jimmy Iovine kümmert sich um Exklusiv-Verträge für iTunes

Letztes Jahr hat Apple zusammen mit Beyonce einen sehr erfolgreichen Exklusiv-Deal für die Verkaufsplattform iTunes abschließen können. Dieser Erfolg hat Lust auf mehr gemacht und mit einer Übernahme aus den letzten Monaten hat Apple das passende Personal gleich mit übernommen; Jimmy Iovine heißt die Geheimwaffe für das Vorhaben.

Noch bevor die Übernahme von Beats Electronics offiziell wurde gab es schon Spekulationen, dass Apple an der Personalie Jimmy Iovine interessiert sei. Nun zeigt sich: Die Gerüchte könnten wirklich der Wahrheit entsprochen haben, denn wie es nun heißt soll sich Iovine durch seine guten Beziehungen zur Musiker-Branche im AUftrag für iTunes um ein paar Verträge kümmern, mit deren Hilfe sich Apple einen Vorteil im Online-Geschäft für Musik erhofft.

Wichtige Verhandlungen im Namen von iTunes

Ganz konkret soll es dabei um exklusive Vertriebsrechte für neue Musik von Weltstars gehen, wofür Jimmy Iovine wie gesagt in ersten Verhandlungen stehen soll. Allerdings soll das Unterfangen nicht sonderlich gut voran gehen wie es heißt. Auch wenn die Künstler sicherlich einen gewissen Vorteil für ihre Plattenverkäufe sehen könnten, haben noch immer die jeweiligen Platten-Label ein gewisses Mitsprache-Recht wo die Musik der bei ihnen unter Vertrag stehenden Musiker verkauft wird.

Auch wenn noch keine Namen explizit für eine Exklusiv-Vermarktung via iTunes genannt wurden, so kann man aus dem Freundeskreis von Jimmy Iovine potentielle Künstler herleiten. So pflegt er gute KOntakte zu Nicki Minaj, Will.I.Am, Pharell, Gwen Stefani, Kanye West sowie Kendrick Lamar. Letzterer in erster Linie dadurch, dass sein BEats-Mitgründer Dr. Dre zusammen mit Lamar an dessen dritten Album arbeitet. Das all die genannten Künstler an einem demnächst erscheinenden Album arbeiten bringt zusätzlich ein wenig Würze in die iTunes-Sache.

Aber noch ist es wie gesagt offen, ob Jimmy Iovine seine Kontakte in die Musiker-Branche tatsächlich erfolgreich dazu nutzen kann, um iTunes neue Exklusiv-Deals zu verschaffen. Sollte es jedoch so kommen, dann hat sich die 3 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Beats Electronics definitiv rentiert. Die Zukunft der Streaming-Plattform Beats Music selbst scheint jedenfalls noch in der Schwebe zu sein.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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