Apple Streaming-Dienst basiert auf Beats Music mit Android App

Apples Übernahme von Beats Electronics zusammen mit dem Streaming-Dienst Beats Music liegt nun schon etliche Monate zurück und noch immer ist das Musik-Angebot im Netz verfügbar. Gerüchten zufolge soll das Angebot in einem neuen Streaming-Dienst von Apple selbst aufgehen und genau dazu gibt es neue Infos. Mit einer dicken Überraschung gleich dazu.

iTunes Radio ist zwar ein bereits verfügbare Streaming-Dienst, aber die Nutzer-Reichweite und Technik entspricht nicht dem was sich Apple wohl vorstellt. Daher arbeitet der Konzern an einem neuen Dienst und dieser wird auf der Technologie von Beats Music basieren. Das berichten die Kollegen von 9to5Mac unter Berufung auf anonyme Quellen von Apple und aus der Musikindustrie selbst. Selbst der Musikkatalog soll von dem aufgekauften Anbieter übernommen werden wie es heißt.

Beats Music Umzug

Für den Start will Apple zudem die eigenen Apps gründlichst überarbeiten und tiefer in iOS, Apple TV und iTunes integrieren (zum Beitrag). Den Wechsel vom alten zu dem neuen Dienst will Apple so einfach wie möglich machen. So soll es reichen, wenn man seinen Beats Music Account kurzerhand mit seiner Apple ID verknüpft. Das wiederum ermöglicht den kompletten Umzug der bereits angelegten Playlisten zu dem neuen noch namenlosen Streaming-Dienst von Apple direkt. Die größte Überraschung ist allerdings eine eigene App für die Konkurrenz-Plattform Android.

Was es unter Steve Jobs wohl nie gegeben hätte, wollte Tim Cook von Beginn an nicht ausschließen. Die Vorteile liegen zudem auf der Hand: Wenn sich Apple mit seinem iTunes Streaming-Dienst tatsächlich für Android öffnet (zum Beitrag), dann könnte man mit einem Schlag etliche Millionen neuer Kunden begrüßen. Über eine neue Such-Funktion kann man als Nutzer auf einfache Weise den gesamten Katalog von iTunes/Beats Music durchstöbern und die gefundene Musik dann auf sein Gerät streamen lassen. Außerdem kann man diese Titel der eigenen Bibliothek hinzufügen.

Preiswerter als die Konkurrenz

Auf Wunsch sollen sich die gewählten Titel offline auf dem jeweiligen Gerät speichern lassen, wobei der Streaming-Dienst die Funktionen von Beats Music wie Playlisten, Aktivitäten und Mixe übernehmen soll. Eine der herausstechenden Features des Beats Streaming-Dienstes sind die von echten Menschen erstellten Playlisten für verschiedene Aktivitäten. Etwas, wozu keine Maschine in der Lage ist. Zudem heißt es, dass die Social-Network-Funktionen des aufgekauften Dienstes übernommen und ausgebaut werden sollen.

Somit kommt die Technik zwar nahezu komplett von Beats Music, aber die Oberfläche stammt komplett von Apple. Nur kostenlos wird der Apple Streaming-Dienst nicht sein: 7,99 US-Dollar pro Monat soll der ganze Spaß wohl kosten, obwohl mal die Rede war von 5 US-Dollar pro Monat. Damit würde sich der Dienst von Apple durchaus attraktiv auf dem Markt platzieren, da die größere Konkurrenz wie Spotify, Rdio oder auch Google Play Music All Access mit jeweils 9,99 US-Dollar pro Monat zu Buche schlägt.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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