Beats Music soll sinkende iTunes Musik-Umsätze auffangen

Mit iTunes krempelte Apple zusammen mit dem iPod im Jahre 2001 die Art wie man Musik konsumiert und kauft kräftig um, was zum führenden Anbieter für digitale Musik führte. Seitdem haben sich nicht nur der iPod kräftig gewandelt, sondern die Plattform auch. Allerdings macht das Streaming-Geschäft dem klassischen Verkauf von Musik immer mehr zu schaffen, weswegen Beats Music die Rettung sein soll.

Um ganze 13 Prozent sind die Verkäufe digitaler Musik über iTunes in diesem Jahr bereits zurückgegangen, weswegen man sich bei Apple kräftig Gedanken macht, wie man diesen Trend stoppen kann. Komplett verhindern lässt sich diese Entwicklung jedoch nicht, was auch Apple weiß. Daher soll das erst vor einigen Monaten aufgekaufte Unternehmen Beats Electronics mit seinem Dienst Beats Music diese sinkenden Umsätze an anderer Stelle wieder auffangen: Im Streaming-Geschäft.

Beats Music mit Neuerungen angekündigt

3 Milliarden US-Dollar ist die Übernahme des auf Kopfhörer spezialisierten Unternehmens von Jonny Iovine und Rapper sowie Geschäftsmann Dr. Dre schwer gewesen (zum Beitrag). Neben dem Audio-Zubehör bietet Beats Electronics auch den Streaming-Dienst Beats Music an, der mit 10 US-Dollar pro Monat den Markt-üblichen Preisen entspricht. Wenn der Streaming-Dienst kommendes Jahr komplett in iTunes integriert wird, soll den neusten Gerüchten zufolge ein zusätzliches Abo für nur 5 US-Dollar im Monat eingeführt werden, sodass man mit dem günstigsten Angebot der gesamten US-Branche zahlreiche Interessenten für sich gewinnen will. Ob bei den Umbauarbeiten auch das Thema Hi-Res-Audio (zum Beitrag) eine Rolle spielt ist unklar.

Sollte der sehr umfangreiche Musik-Katalog von iTunes dabei als Datenquelle dienen, dann wäre das ein wirklich fast unschlagbar gutes Angebot für Apple-Kunden. Zwar hat der Konzern hinter dem iPod Touch oder dem iPhone 6 Plus bereits einen Streaming-Dienst mit iTunes Radio, aber sonderlich erfolgreich ist dieser bisher nicht gewesen. Jedenfalls sind damit Gerüchte zur Schließung von Beats Music (zum Beitrag) aus der Welt geschafft.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten und der Katalog von iTunes in Beats Music integriert werden, dann hätten Kunden nicht nur ein sehr attraktives Abo-Modell sondern auch die größte Auswahl an digitaler Musik zur Verfügung. Allerdings darf Apple bei diesen Plänen eines nichts vergessen: Das Angebot auch außerhalb der USA anzubieten und das möglichst zeitnah.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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