Die Hauptkamera unseres Smartphones hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem der wichtigsten Kaufargumente entwickelt. Demzufolge haben wir 2018 eine beachtliche Entwicklung auf dem Sektor verzeichnen können. Das Smartphone 2018 mit der besten Hauptkamera am Ende zu küren war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Foto-Finish.
Bereits 2017 zeigten sich erste Dual-Kameras, die deutlich machten, dass der Kunde sein Smartphone zu weit mehr als nur zum Telefonieren nutzt. Anfangs zaghaft mit Frontkameras, die zum Teil eine bessere Auflösung boten als die rückseitige Hauptkamera, später widmeten sich die Hersteller der Hauptkamera. Kooperationen zu namhaften Kamera-Herstellern wie Kodak, Leica oder Carl Zeiss wurden geschlossen, um von deren Kernkompetenz zu partizipieren.
Das Apple iPhone Xs Max, das Huawei Mate 20 Pro, das Samsung Galaxy Note 9 und nach dem Update, das Google Pixel 3 (XL).
| Apple iPhone Xs Max |
Huawei Mate 20 Pro |
Samsung Galaxy Note 9 |
Google Pixel 3 (XL) |
|
| 1. Optik | 12 MP, 26 mm, f/1.8, OIS |
40 MP, 27 mm, f/1.8 |
12,2 MP, 26 mm, f/1.5 – f/2.4, OIS |
12,2 MP, 28 mm, f/1.8, OIS & EIS |
| 2. Optik | 12 MP, 51 mm, f/2.4, OIS |
8 MP, 80 mm, f/2.4, OIS |
12,2 MP, 52 mm, f/2.4, OIS |
|
| 3. Optik | 20 MP, 16 mm, f/2.2 |
Gewonnen hat am Ende das Google Pixel 3 (XL). Bei Tagesaufnahmen nehmen sich die Kontrahenten nur wenig. Huawei schärft gerne die Konturen nach, was zwar im Ergebnis optisch besser wirkt, aber nicht der Realität entspricht. Punkten kann das Mate 20 Pro jedoch durch seinen hohen Zoomfaktor, der im Ergebnis nur wenig Verluste verzeichnet. Das bringt dem Smartphone auch den zweiten Platz ein.
Samsung verwendet bis auf die variable Blende (also entweder oder) nahezu die
Das Google Pixel 3 (XL) hingegen konnte auf fast allen Ergebnissen überzeugen. Google scheint den Fokus auf realistische Darstellung zu legen. Poppige Farben wird der Nutzer ebenso vermissen, wie Rauschen bei Betrachten der Fotos im Detail. Google geht mit dem automatischen HDR-Effekt sparsam um, zu deutlich sind die Unterschiede. Abzüge gibt es wegen des fehlenden Zoom-Objektiv.
Schlussendlich hat ein jeder unterschiedliche Prämissen an seine Fotos. Der eine mag übertrieben knackige Farben, der nächste möchte es möglichst natürlich und der Dritte sucht den hohen Kontrast und Schärfe. Wer sich für einer der vier Smartphones für berufliche und/oder private Fotos entscheidet, macht nichts verkehrt. Wir bewegen uns hier nicht nur preislich auf höchsten Niveau.
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