Donald Trump: Keine Chance auf Amnestie auf Twitter

Wie kein Zweiter hat es Ex-US-Präsident Donald Trump verstanden, die mediale Wirkung des Mikroblogging-Dienstes Twitter für seine Zwecke zu missbrauchen. Wie allgemein bekannt, gipfelte dieser Exzess mit der Stürmung des US-Kapitols durch Trump-Anhänger. Das hatte zumindest bei Twitter zufolge, dass der Account des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gesperrt wurde. Wie sich nun herausstellt auf Lebenszeit und ohne Hoffnung auf Amnestie.

 

Keine Chance auf Twitter-Amnestie für Donald Trump

Während das US-Repräsentantenhaus bereits zum zweiten Mal versucht das US-Volk und im Grunde die gesamte Erdbevölkerung vor Donald Trump zu schützen, ist es dem Kurznachrichten-Dienst Twitter allen Anschein nach gelungen. Denn wie nun Ned Segal, Chief Financial Officer von Twitter gegenüber dem Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC mitteilt, sei dieser auf Lebenszeit gesperrt. Donald Trump hatte auf Twitter wiederholt zu Hass und Hetze aufgerufen. Als sich abzeichnete, dass er die Wiederwahl zum US-Präsident gegen Joe Biden verloren hat, wollte er das Ergebnis nicht akzeptieren und warf dem Electoral College Manipulation und Betrug bei der Stimmenauszählung vor. Darauf hin sperrte Twitter den Account @realDonaldTrump, nachdem dieser wiederholt Lügen verbreitete. Jedoch nicht wie bei einigen anderen Netzwerken temporär, sondern Lebenslang und ohne eine Chance auf Amnestie.

„So wie unsere Richtlinien funktionieren, wird man wenn man von der Plattform entfernt wird, von der Plattform für immer entfernt. Unabhängig davon ob man ein Moderator, CFO oder ein ehemaliger oder aktueller US-Präsident ist,“ so Ned D Segal von Twitter.

Mob forderte „Hängt Mike Pence“

Im zweiten Impeachment-Prozess gegen den Ex-US-Präsident Donald Trump sind die Hoffnungen auf einen Schuldspruch gering. Obwohl unerwartet 6 der 50 Republikaner dafür stimmten das Amtsenthebungsverfahren fortzusetzen, stehen die Chancen schlecht Trump auf Lebenszeit von einer weiteren Präsidenten-Kandidatur auszuschließen. Dabei sei nicht nur die Rede vor dem weißen Haus ausschlaggebend gewesen, sondern die monatelange kultivierte und angepriesene Gewalt der frustrierten Wählern und Rechtsextremen über die sozialen Netzwerke. Der Mob soll bei seinem Sturm auf das Kapitol sogar den Tod von Vize-Präsident Michael Pence gefordert haben, da dieser nicht der Aufforderung von Trump nachkam, Bidens Wahlsieg nicht zu bestätigen.

[Quelle: CNBC | via Spiegel]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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