Dropbox gibt Unterstützung für PowerPC-Macs auf

Obwohl Apple mit iCloud Drive selbst in den Markt für Cloud-Speicher einsteigt, ist Dropbox nach wie vor einer der beliebtesten und vor allem größten Anbieter dieser Branche. Allerdings muss auch dieser Gigant mit der Zeit gehen und die technische Entwicklung berücksichtigen. Das betrifft vor allem Mac-Nutzer der PowerPC-Architektur.

Denn in wenigen Wochen wird der Cloud-Anbieter seine App für die PowerPC-Architektur nicht mehr unterstützen. Mit den PowerPC-Prozessoren hat das allerdings nur indirekt etwas zu tun, denn Dropbox wird ab dem 18. Mai die Unterstützung für Mac OS X 10.5 Leopard komplett einstellen. Zumindest was den Desktop-Client für die automatische Synchronisation betrifft: Über den Browser können Nutzer nach wie vor auf ihre in der Cloud gespeicherten Daten zugreifen, herunterladen, hochladen und löschen.

Dropbox fordert um Hardware-Wechsel auf

Das teilt der Betreiber des Cloud-Speichers derzeit seinen Nutzern per E-Mail mit, dass der Desktop-Client für Mac OS X 10.5 Leopard und früher abgeschaltet wird. Wer weiterhin den Dienst nutzen will muss daher spätestens am 18. Mai den Wechsel auf Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder neuer vollziehen und genau hier tut sich das Problem auf: Die PowerPC-Architektur wird von Snow Leopard nicht mehr unterstützt. Ein Hardware-Upgrade in Form eines neuen Mac-Rechner oder MacBook ist daher unumgänglich. Zumindest für diejenigen, welche Dropbox auch weiterhin über den Finder von Mac OS X nutzen wollen.

Im Gegensatz zu viele Windows-basierenden Rechnern wird ein Mac in der Regel etliche Jahre lang genutzt, bevor ein Apple-Kunde auf neuere Hardware wechselt. Ausnahmen gibt es zwar immer wieder, aber die Mehrheit nutzt ihre Geräte wirklich bis zum bitteren Ende. Außerdem können sich die wenigsten einen Wechsel alle zwei Jahre wirklich leisten. Hinzu kommt, dass die Maschinen in der Regel wirklich lange ohne Probleme laufen was die Hardware betrifft.

Apple vollzog 2005 den Wechsel zu den Intel-Prozessoren, die bis heute alle Desktop-Geräte des Konzerns antreiben: Den iMac, Mac Pro sowie die vielen Varianten des MacBook. 2006 meldete Apple den komplett vollzogenen Wechsel zur Intel-x86-Architektur.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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