Erstes Samsung-Smartphone mit Pop-Up-Kamera geplant

Fast hat man gemeint, Samsung überspringt die Thematik Pop-Up-Kamera bei seinen Smartphones. Da erscheint ein Leak von Steve Hemmerstoffer, der auf ersten Render-Bildern genau ein solches Samsung-Smartphone darstellt. Nachdem der Konzern direkt von der Notch zu einer Punch-Hole-Kamera übergegangen ist, verwundert diese Entscheidung doch ein wenig.

Vielleicht ist es manchen gar nicht aufgefallen, doch Samsung hat tatsächlich nie ein Android-Smartphone mit einer Pop-Up-Kamera verkauft. Zwar gab es mit dem Samsung Galaxy A80 ein ähnliches Prinzip, wo die hintere Triple-Kamera nach oben fährt und sich nach vorn dreht. Doch das ist eben keine aus dem Gehäuse fahrende Pop-Up-Kamera im eigentlichen Sinne.

Diese ist im Grunde Fluch und Segen zu gleich. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: es gibt keine störende Frontkamera im Display. Weder als Notch noch als Punch-Hole oben im Display. Leider gehen auch einige Nachteile mit ihr einher. Die motorisierten Bauteile zum herausfahren verschleißen im Laufe der Zeit. Zusätzlich ist es schwierig einen Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser zu erhalten.

Unbekanntes Samsung-Smartphone mit Pop-Up-Kamera

Nun ist es der Informant @OnLeaks aka Steve Hemmerstoffer der dem Kollegen Pigtou diese Informationen exklusiv verkauft hat. Vermutlich zu einem Sonderangebot. Denn technische Daten gab es keine. Lediglich die Render-Bilder, welche wie immer auf CAD-Zeichnungen von Samsung basieren und die Maße des unbekannten Modells. Diese sind dann 160,9 x 77 x 9,2 Millimeter, mit Kamera-Gehäuse 9,7 Millimeter dick. Also auch eine Modellbezeichnung gab man dem Verkäufer von Smartphone-Hüllen nicht.

Kommt dieses Samsung-Smartphone überhaupt auf den Markt?

Ein Blick auf das Bild-Material lässt jedoch ein Samsung-Smartphone aus der A-Serie vermuten. Das Samsung Galaxy A81 wäre hier meine Vermutung, da die Maße in etwa stimmen und eben schon einmal mit einer rotierenden Pop-Up-Kamera experimentiert wurde. Auch die M-Serie würde ich nicht ausschließen. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite montiert ist. Bei höherwertigen Produkten ist Samsung dazu übergegangen, den optischen Sensor unter das Display-Glas zu positionieren. Weiterhin erkennen wir einen veralteten Micro-USB-Port an der Unterseite. Stellt sich die Frage ob hier nicht am Ende eine Mogelpackung verkauft wurde. Das Ganze wirkt ein wenig von einem Smartphone was ein wenig älter in der Konzeption ist und nie in die Produktion gelangt ist. Wir werden sehen.

[Quelle: Steve Hermerstoffer | via Pigtou]

Beitrag teilen:

MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.