iBooks: iOS 8 bringt jeden Monat 1 Million neue Kunden

Mit iOS 8 hat Apple den großen Design-Umschwung für seine mobilen Geräte weiter verfeinert und unter anderem die ehemals optionale App iBooks zu einem festen Bestandteil des Betriebssystems gemacht. Obwohl dieser Schritt nicht von jedem iOS-Nutzer gut geheißen wird, hat sich die Sache für Apple richtig gelohnt.

Nun sind bereits einige Monate ins Land gezogen und der Direktor des iBooks Store von Apple Keith Moerer hat nun erzählt, wie viele neue Nutzer der Dienst begrüßen konnte. Seit man den Wechsel von einer optional nachinstallierbaren App hin zu einer festen System-App vollzogen hat, sind im Schnitt eine gute Million neuer Kunden pro Woche hinzu gekommen. Diese Zahl nannte Moerer auf der Digital Book World Conference in New York City. Eine wirklich stattliche Zahl die Apple vorweisen kann, aber das alleine reicht dem Konzern nicht.

iBooks auf dem Vormarsch

Zwar klinge diese Zahl auf den ersten Blick wirklich beeindruckend, aber das langfristige Ziel von Apple sei es, diese Neukunden auch zu festen und regelmäßig was kaufenden Kunden zu machen. Gerade im Wettbewerb mit Amazon ist der Schritt ein sehr wichtiger für Apple. zwar gelte iBooks in der Branche als ein wichtiger Vertriebskanal, aber dennoch ist Konkurrent Amazon durch seine aggressivere Preisstrategie bisher erfolgreicher gewesen. Ob sich die Preise auf lange Sicht bei Apple senken werden ist indes schwer vorherzusagen.

Neben der Vorinstallation der iBooks App mit iOS 8 hat zudem eine weitere Funktion des neuen Betriebssystems zu dem Kundenzuwachs geführt, wie Moerer angibt. Viele Besitzer von iPhone, iPad und iPod Touch würden die „Family Sharing“-Funktion für sich entdecken und immer häufiger nutzen. Ob das allerdings im Gegenzug zu neuen zahlenden Kunden geführt hat bzw. einem größeren Kauf-Volumen bereits zahlender Kunden blieb der Direktor von Apples Bücher-Sparte schuldig.

Um das Wachstum weiter am Leben zu halten plant der Konzern angeblich neue Möglichkeiten des Marketings für digitale Bücher. Im Gespräch ist unter anderem Werbung in anderen Medien wie Filme und Musik für iBooks-Inhalte zu machen. Das wäre für die Länder USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Japan von Interesse, welche zu den wichtigsten Wachstumsmärkten für Apple gehören. Vor allem in Japan boomt das Geschäft mit elektronischen Büchenr über den iBook Store.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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