iPad Pro erscheint frühestens im April 2015

Das Apple im Tablet-Markt zunehmend den Druck der Konkurrenz verspürt ist kein Geheimnis mehr, da die Marktanteile für das iPad in den letzten Quartalen zunehmend kleiner wurden. Mit dem iPad Pro will sich der Konzern daher Gerüchten nach, neue Absatzmärkte erschließen. Aber mit einer Vorstellung, sowie anschließendem Verkaufsstart wird es wohl erst später was werden.

Laut einer Notiz von KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo wird das größere iPad Pro wohl frühestens im April 2015 seine Premiere feiern. Zumindest erwartet er keinen Start der Massenproduktion vor dem zweiten Quartal 2015, ohne jedoch genaue Gründe dafür zu nennen. Eventuell könnte es etwas mit dem neuen Display-Panel zu tun haben, welches je nach Quelle 12,9 oder 12,2 Zoll in der Diagonale misst. Dabei will der Konzern auf die Oxide LCD Technologie setzen, wie sie unter anderem im neuen iMac Retina 5k zum Einsatz kommt.

iPad Pro mit Verspätung

Mit der genannten Oxide LCD Technologie kann Apple eine hohe Pixelanzahl für das Display garantieren, sowie eine schnelle Reaktionszeit nebst einer hohen Farbsättigung.Dass das größere iPad Pro später als bisher angenommen (zum Beitrag) kommen wird will Kuo vor allem daran festmachen, dass die Zulieferer-Industrie sich für die Aufträge langsam rüstet. Ob er allerdings mit seiner Voraussage wirklich Recht hat was das iPad Pro betrifft, wird sich dann frühestens im April 2015 zeigen.

Unabhängig vom Start eines 12,9 Zoll großen iPad Pro wird im ersten Quartal 2015 der Absatz der iPad-Geräte saisonbedingt wieder stark einbrechen. Traditionell ist das vierte Quartal mit der Weihnachtszeit das stärkste Quartal was die Umsatzzahlen betrifft.

Erwartete iPad Absatzzahlen

Allerdings rechnet Kuo im ersten Quartal mit nur etwa 9,8 Millionen verkaufter iPad-Modelle, was einem Einbruch von 54,5 Prozent entsprechen würde. Als Grund nannte Kuo ein nicht mehr so starker Kaufanreiz für die neuen Modelle iPad Air 2 und iPad mini 3, wie es noch bei den vorherigen Generationen der Fall war. Hinzu kommt außerdem, dass der Markt für Tablets bereits gesättigt ist, sodass ein einfaches Hardware-Upgrade nicht mehr ausreicht. Und das gilt für alle Hersteller von Tablets.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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