iWatch: Verzögerungen wegen flexiblem Display mit Saphirglas?

Der Herbst wird wie jedes Jahr fest in der Hand von Apple sein, denn mit dem iPhone 6 in gleich zwei Größen steht so einiges dem Apple-Kunden bevor. Nur die iWatch wird wohl allem Anschein nach doch noch etwas länger auf sich warten lassen, aber das hat auch einen triftigen Grund: Das Display wird Dank Saphirglas widerstandsfähig und flexibel zugleich sein.

Zumindest will genau das will der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities erfahren haben. Der Analyst ist was seine Vorhersagen kommender Apple-Produkte betrifft in der Vergangenheit sehr treffsicher gewesen, weshalb in den Informationen sehr viel Wahres stecken dürfte. So soll das besondere Display hauptverantwortlich sein für die Verzögerungen, welche den Produktionsbeginn der iWatch bis in den November verschieben.

Robuste iWatch

Alleine wegen dieser Verzögerungen senkt Ming-Chi Kuo seine Prognosen was die Absatzzahlen betrifft erheblich. Nur 3 Millionen Einheiten der Uhr wird Apple dieses Jahr absetzen können, gut 40 Prozent weniger mit denen Kuo zuvor gerechnet hat. Trotzdem sind das nach wie vor Zahlen von denen die SmartWatch-Konkurrenz nur träumen kann. Aber abgesehen vom Beginn der iWatch-Massenproduktion und den in diesem Jahr verkauften Geräten hat Ming-Chi Kuo noch Weiteres auf Lager gehabt und das betrifft die Hardware-Komponenten der smarten Uhr.

So berichtet Kuo, dass das Display auf der AMOLED-Technologie basiert und flexible Eigenschaften besitzen soll. Bisher war meistens „nur“ von einem gebogenen OLED Display die Rede. Diese Technologie wird schon ziemlich hartnäckig länger dem Display der iWatch nachgesagt und erlaubt eine ergonomischere Form, die sich dem Handgelenk besser anpasst, ohne dass das Display selbst zu klein wird. Als Schutz vor Kratzern ist nach wie vor Saphirglas im Gespräch.

Außerdem wird die Apple-SmartWatch nach Informationen von Kuo wasserdicht sein, was für eine Uhr mit Fitness-Tracking-Eigenschaften unabdingbar sein sollte. Immerhin schwitzt man während des Joggings – ganz besonders unter einer solchen Uhr – und zum anderen ist ein Regenschauer damit auch kein Problem mehr. Bisher nie im Gespräch gewesen sind neue SoC-Komponenten, die Kuo nicht näher spezifiziert. Vermutlich sind damit die zahlreichen Sensoren gemeint, welche Apple seiner iWatch spendieren will.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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