Kein Huawei Mate 50 – sondern ein „Super Device“

Da hatte uns wohl der chinesische Konzern Huawei ein wenig hinter das Licht geführt. Deuteten einige Tippgeber für den gestrigen Event die Huawei Mate 50 Series an und auch die Einladung war mit dem typisch runden Kamera-Array versehen, war es am Ende ganz etwas anderes. Zwar vom Namen her ein „Super Device“, in Wirklichkeit aber mehr eine Funktion als ein wirkliches Gerät. Schade.

 

Das „Super Device“ ist kein Huawei Mate 50

Bei Huawei steht der Release der Huawei Mate 50 Series an. Einer der vielen Gründe, warum wir gestern davon ausgingen, das der unter US-Embargo stehende Konzern uns auf dem „Huawei Spring 2022 Smart Office Launch“ die neuen Flaggschiff-Smartphones vorstellen würde. War doch bereits von einigen Tippgebern zu hören, dass der Konzern für seine Huawei Mate 50 Flaggschiff-Serie Qualcomm hat gewinnen können, für sie den nagelneuen Snapdragon 8 Gen 1 Octa-Core-Prozessor in einer Sonderauflage fertigen zu können. Sprich ohne LTE-5G-Modem. Aufgrund der US-Sanktionen. Dazu passte auch noch der Teaser wie die Faust aufs Auge, welcher das typisch runde Kamera-Array skizzierte. Am Ende war es eine Art Logo, das vier Arbeitsbereiche mit einander verband. Denn das „Super Device“ ist in Wahrheit eine Funktion.

Huawei mit Apple-Style

Mit derSuper DeviceTechnologie“ erweckt das Unternehmen eine Strategie für das Smart Office zum Leben und bringt nahtlose Kommunikation und geräteübergreifende Möglichkeiten für Kreativität ins Büro. Mehrere Geräte werden zwischen Windows und dem mobilen Betriebssystem Android zu einem einzigen verbunden und erhöhen dadurch die Kreativität und Effizienz, so der Konzern gestern auf dem MWC 2022 in Barcelona. Ein Ökosystem was Apple-User schon seit einigen Jahren zu schätzen wissen.

In wie weit das für Android-Smartphones ohne Huawei Logo realisiert werden kann, ist dabei noch unklar. Die zentrale Einheit spielt der PC-Manager auf dem Windows-PC. Der chinesische Konzern hat zumindest angekündigt, auch ältere Huawei-Smartphones in naher Zukunft mit der Funktion auszustatten. Weitere Produkte der Vorstellung waren gestern ein Huawei MateBook E ab 648 Euro. Praktisch ein 12,6 Zoll großes 2-in-1-Notebook mit Windows 11 als Betriebssystem.

Auch die Huawei MateStation erinnert unweigerlich an Cupertino

Das Huawei MateBook X Pro bekommt für 1.899 Euro ebenfalls ein Upgrade und mit der Huawei MateStation X gab es eine neue All-in-One-Lösung, die für 2.199 Euro (R7 16GB/1TB) stark an einen Apple iMac erinnerte. Neben dem ersten Huawei Multi-Laserdrucker mit dem Namen PixLab X1 für 329 Euro hatte das Unternehmen auch noch das Huawei MatePad Paper mit HarmonyOS vorgestellt. Ein 10,3 Zoll großes E Ink Tablet mit 4/64 GB Speicher, Stiftbedienung und einem Preis von 499 Euro. Alle Geräte sind selbstredend kompatibel zu dem neuen Ökosystem „Super Device“. Ob es auf dem heute beginnenden Mobile World Congress in Barcelona noch ein Huawei Mate 50 zu sehen geben wird, werden wir euch in den kommenden Tagen berichten.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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