Die Entwicklungszyklen für neue Produkte werden immer kürzer, quasi jedes Jahr wird der geneigte Smartphone-Käufer dazu animiert, ein neues, besseres und noch tolleres Smartphone zu kaufen als das, was er schon hat. Diese immer kürzer werdenden Produktzyklen bringen allerdings auch ein paar Probleme mit sich, die nicht gerade schön sind: Käufer werden immer öfters mit unterschiedlichsten Fehlern konfrontiert.
Der Volksmund hat sogar schon lange eine Bezeichnung für solche Situationen gefunden, wenn das niegelnagel-neue Gerät mit diversen Fehlern unterschiedlichster Art „durchzogen“ ist: Betatester. In manchen Fällen ist die Bezeichnung allerdings auch unangebracht, so wie derzeit beim Xperia Z, dem aktuellen Flaggschiff des japanischen Konzerns Sony und dessen Mobilfunk-Abteilung Sony Mobile. Allerdings ist das Smartphone mit dem wasserdichten Gehäuse von einem echt schlimmen Bug heimgesucht, der sich recht unterschiedlich auswirkt.
Bei manchen hilft ein simpler Hardreset (und das mehrfach erfolgreich durchgeführt), also das zurücksetzen auf Werkseinstellung und das Smartphone tut es wieder. Bei manchen hilft aber selbst das nicht und das Gerät bleibt weiterhin scheinbar tot. Allen gemeinsam ist jedoch, dass das Xperia Z aus heiterem Himmel während der Benutzung ausgeht und dann partout sich nicht mehr einschalten lässt. Was genau die Ursache ist lässt sich nur vermuten, Sony Mobile jedenfalls hat die Ursache anscheinend gefunden und arbeitet bereits an einem Bugfix. Allerdings konnte ein Konzernsprecher keine genaueren Angaben zum Zeitplan machen, ab wann das Update verfügbar sein wird.
Angeblich soll es ein Fehler im Zusammenhang mit einem sehr niedrigen Ladezustand des Akkus sein, was kein allzu seltener Grund bei solchen Fehlern ist. Dem widerspricht allerdings eine kleine Tatsache: Einige Besitzer eines Xperia Z berichteten, dass sie noch jede Menge Saft in ihren Akkus hatten, bevor der Scheintot des Smartphones eingetreten war. Wollen wir hoffen, dass Sony Mobile möglichst bald das Update bereitstellt und auch wirklich das Problem behebt. Aber mal so die Frage an euch Xperia-Z-Besitzer: Seit ihr auch von diesem Problem betroffen, dass euer neuer kleiner Liebling einfach so tot war und nur ein Hardreset ihn wieder ins Leben zurück geholt hat? Berichtet uns von euren Erfahrungen.




















armakuni
Mein LG P970 ist damals mal in einer Endlos-Bootschleife fest gehangen, als ich die App von Avast (oder Antivir? ich weiß es nicht mehr sicher) installiert hatte. Das war natürlich echt bescheiden, da sich der Fehler erst unterwegs herausgestellt hatte und das P970 KEIN Recovery Menu besitzt. D.h. Akku raus, ausgeschaltet lassen, nach Stunden zu Hause erst am PC wieder das System einspielen, alles weg, ganz toll.
Das war für mich dann der Grund (neben dem bescheidenen Stock ROM von LG), ein Custom ROM mit Recovery zu installieren.
Mir wäre es viel lieber, wenn die Hersteller nicht so viele Modelle auf dem Markt werfen würden, man kennt sich ja kaum noch aus bzw. beißt sich nach dem Kauf 2 Monate später ins Heck, wenn ein Modell rauskommt, was einen mehr anspricht. Und die Gefahr, dass man max. 1 Update und danach nichts mehr bekommt, ist extrem groß.
Und letztlich ist es schlecht für die Umwelt, wenn ich mir ein neues Smartphone kaufe, nur weil mein altes nicht mehr unterstützt wird. Das fängt ja schon schleichend bei den Apps an, die es dann für „ältere“ Androiden nicht mehr gibt. Klar gibt’s immer Alternativen, aber irgendwann geht’s dann doch nicht mehr.
Ich wäre ja auch dafür, dass die Hersteller gar keine Anpassungen an Android machen dürfen (außer Treiber wg. der Hardware). Dann könnten die Android-Updates häufiger und zeitnaher (und für den Hersteller mit deutlich weniger Aufwand) gemacht werden. Wer trotzdem die Samsung- oder HTC-Apps drauf haben will, soll sich die nachträglich installieren können. Die meisten Leute (auch speziell die Normalbenutzer) hätten damit sicherlich kein Problem.