Geht es um die COVID-19-Pandemie begleiten uns gleich drei große Anwendungen durch das Leben. Die CovPass-App, die Corona-Warn-App und die einzige kommerziell betriebene Anwendung in dem Trio, die Luca-App. Letztere geriet in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder in die öffentliche Kritik. Nun wollen die Betreiber ein Update herausbringen, der das schlechte Image aufpolieren soll. Ein neuer Name, ein neues Design und neue Funktionen sollen uns in Kürze erwarten.
Sowohl die CovPass- als auch die Corona-Warn-App sind vom Robert Koch-Institut und werden staatlich finanziert. Die eine Anwendung dient primär als digitaler Impfausweis und die andere, welche ebenfalls die Speicherung der Zertifikate beherrscht, als anonyme Warn- und Informationsquelle. Die Luca-App hingegen hat sich als einzige Anwendung mit einem privatwirtschaftlichen Ansatz einen Namen gemacht, als Legitimation und Identifizierung für Geschäfte, Restaurants, Frisöre und Veranstaltungen zu dienen.
Leider geriet die von der „culture4life GmbH“ betriebene Anwendung in der Vergangenheit von diversen Sicherheitsexperten in die Kritik. Hauptsächlich Datenschutz- und Sicherheitsmängel werden bemängelt. Das will das Unternehmen bei der auch die Musikgruppe „Fantastischen Vier“ beteiligt sind, mit einem umfangreichen Update nun aus der Welt schaffen.
Um dies auch nach außen schnell kenntlich zu machen, wird die Anwendung in Zukunft unter dem Namen „Luca+“ im Google Play Store, Apple App Store und der Huawei AppGallery zu finden sein.
Weiterhin wollen die Betreiber und Entwickler das Design und die Usability maßgeblich überarbeiten. Häufig genutzte Funktionen wie der „Check-in“ und der Zugriff auf die eigenen Zertifikate sollen erleichtert werden.
Veranstalter und Betreiber bekommen eine zusätzliche (mobile) App mit dem Namen „Luca Location Managementtool“ zur Seite, welche primär deutlich mehr Informationen über den Veranstaltungsort liefert. So sollen neben einem schnelleren Check-In mit Überprüfung der jeweiligen Zertifikate auch Angaben zu der Belüftung, Größe, Laufwege und der Raumaufteilung möglich sein. Restaurantbesitzer können so beispielsweise die Belegung einzelner Tische überprüfen und an angeschlossene Ärzte und Gesundheitsämter übermitteln.
Aktuell befindet sich die „Luca+“-Anwendung laut Geschäftsführer Patrick Hennig noch in der Testphase mit den Gesundheitsämtern in Hamburg, München, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg, Augsburg und Nordfriesland. Eine in Wellen aufgebautes Update wird im Laufe des Septembers erwartet.
„Mit dem Luca-App haben wir eine Lösung etabliert, die bereits für viele Millionen Menschen einen echten Unterschied zur Zettelwirtschaft aus dem Vorjahr macht. Mit den neuen Funktionen von Luca+ schlagen wir jetzt gemeinsam mit den Gesundheitsämtern das nächste Kapitel in der Pandemiebekämpfung auf: Durch eine systematische Risikobewertung können diese noch schneller, einfacher und differenzierter Risiken bewerten, Nutzer:innen informieren, warnen und kontaktieren. Und wir alle wissen, dass genau diese Expertise der Ärzt:innen in den Gesundheitsämtern Infektionsketten wirksam unterbrechen kann“, so Patrick Hennig weiter.
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