Mit Smart Home clever Energie sparen

olmose-smart-homeFernseher, Hi-Fi-Anlage, WLAN-Router, Drucker, Kaffeemaschine – in fast jedem Haushalt gibt es Haushaltsgeräte, die dauerhaft im Stand-by-Betrieb laufen und die Stromrechnung in die Höhe treiben. Mit Smart Home kann der Stromverbrauch jedoch bequem von überall kontrolliert, gesteuert und auf Dauer gesenkt werden.

Smart Home – in der Mitte angekommen

Es ist eine durchaus angenehme Vorstellung: Während des Aufstehens am Morgen schaltet sich die Kaffeemaschine ein, beim Betreten der Küche wartet bereits der frisch aufgebrühte Kaffee. Was wie Zukunftsmusik klingen mag, ist in einigen Haushalten schon Realität. Neben dem Komfortgewinn durch das gezielte Ein- und Ausschalten der Geräte durch das Smart Home, kann gleichzeitig auch die Stromrechnung gesenkt werden. Die Plattform „co2online.de“ hat ausgerechnet, dass sich mehr als 100 Euro im Jahr sparen lassen, wenn immer alle auf Stand-by laufenden Geräte ausgeschaltet werden, sobald sie nicht in Benutzung sind. Mit dem Smart Home ist das meist lästige manuelle Ausschalten aller Geräte zukünftig nicht mehr notwendig. In der Regel werden drei Arten von Steckern bzw. Sendern eingesetzt, um den Energiebedarf mithilfe von Smart Home zu regulieren:

  • Mess- und Schaltsteckdosen
    Sogenannte Mess- und Schaltsteckdosen passen in jede herkömmliche Steckdose. Durch eine Verknüpfung mit der App kann der Steckdose mitgeteilt werden, zu welchen Zeiten das jeweilige Gerät mit Strom versorgt werden soll. Hierfür können sogenannte Zeitprofile angelegt werden. Mit konfigurierten Zeitprofilen lassen sich nicht nur Strom- sondern auch Heizkosten sparen, wie der Versicherer CosmosDirekt auf seiner Homepage erklärt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, Ereignisprofile an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Mit diesen wird bestimmt, welche Geräte bei welchem Ereignis ein- oder ausgeschalten werden sollen. Die Messfunktion der Steckdose gibt zudem Auskunft über den Stromverbrauch und übermittelt die Werte an die App. Auf diese Weise kann die Energiebilanz der Geräte auf Smartphone und Tablet überwacht werden.
  • Zwischenstecker
    Prinzipiell ist der Zwischenstecker der Mess- und Schaltsteckdose sehr ähnlich. Über die App kann der Status von überall aus aufgerufen und überprüft werden. Auch die Zeitsteuerung ist möglich. Zusätzlich kann mit dem Zwischenstecker jedoch in Kombination mit der Haushüter-Funktion die Sicherheit erhöht werden: An ihm angeschlossene Lampen können nach dem Zufallsprinzip ein- und aus geschalten werden, um Anwesenheit vorzutäuschen und somit Einbrecher abzuschrecken. Eine Messfunktion ist in aller Regel jedoch nicht integriert.
  • Funk-Wandsender
    Der Wandsender ist quasi ein Alles-in-einem-Schalter. Beim Verlassen des Raumes reicht es, einen Knopf zu drücken, und alle angeschlossenen Geräte werden automatisch ausgeschalten. Auch dieser Sender kann per App nach Belieben konfiguriert werden.

Darf es etwas wärmer sein?

Selbstverständlich gilt es nicht nur auf dem Sektor Strom Energie zu sparen. Auch mit smarten Heizkörperthermostaten lassen sich diese Kosten effizient senken. Von jedermann ist das konventionelle Thermostat einfach gegen ein intelligentes Ventil auszuwechseln, welches sich dann in unser Smart Home Setup hervorragend integriert. Aus der Ferne kann nun über das Smartphone die Temperatur zuhause komfortabel reguliert werden. Selbstverständlich ist das auch automatisiert möglich, sofern wir beispielsweise zu der Zeit wo wir uns regelmäßig auf Arbeit befinden, in unserer Wohnung nicht die maximale Temperatur benötigen.

Auch das Lenovo Tochterunternehmen Medion hat nun inzwischen ein Smart Home Programm im Angebot, wie wir in unserem Interview mit Sandro Fabris, seines Zeichens Deputy Head of Product Marketing bei Medion, auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin erfahren durften.

Smart Home-Anwendungen bringen jedoch nicht nur Erleichterungen mit sich. Haushaltshilfen müssten demnach nicht nur die Kompetenzen ihres eigenen Berufs mitbringen, sondern auch noch die Smart Home-Anwendungen bedienen können. Doch angesichts der Vorteile, die das Smart Home mit sich bringt, sollte dieser Fakt zu verkraften sein.

[Quelle: co2online.de]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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