Moto Insta-Share Projector im Rampenlicht

In unserer kleinen Serie zu den Lenovo Moto Mods, stellen wir euch heute mit dem Moto Insta-Share Projector ein Modul vor, welches mit 349 Euro eher zu den teureren gehört. Gerade deswegen lohnt auch ein ausführlicher Blick auf den Mini-Projektor.

Einer von 3 Moto Mods

Gemeinsam mit dem JBL SoundBoost Speaker und dem Incipio offGRID Power Pack, hat Lenovo bei seiner Moto Z Smartphone Präsentation am 9. Juni auf der Lenovo Tech World in San Francisco, auch den Moto Insta-Share Projector als ein weiteres Moto Mod vorgestellt. Und wie der Name schon suggeriert, handelt es sich in der Tat um einen Projektor, welcher dazu in der Lage ist ein 70 Zoll großes Bild im 16:9 Verhältnis an eine geeignete Fläche zu projizieren.

Ein Klack und fertig

Dabei nutzt der Insta-Share Projector das gleiche Montage Prinzip wie seine anderen Moto Mods. Nämlich durch ein einfaches „anklippen“ der magnetischen Rückseite des Smartphone. Die Kameralinse des Moto Z (Play) dient als zusätzliche Arretierung und die Pins zum Austausch der Daten. Also auch das lästige Bluetooth pairen oder sonstige Einrichtungen entfallen komplett.

Kino to go

Auch die Verarbeitung des Moto Insta-Share Projector macht aufgrund seines variabel einstellbaren Metall-Standfuß einen soliden Eindruck, sodass der 153 x 74 x 11 mm große und 124 Gramm leichte „Projektor“ jegliche Reisen gut überstehen sollte. Sicherlich ist dieser aufgrund seiner kompakten Bauweise nicht zu selben Leistungen in der Lage, wie es große und mitunter bis zu 2.000 Euro teure DLP-Projektoren vermögen.

Der Moto Insta-Share Projektor liefert im Abstand bis zu 2 Meter von der „Leinwand“ eine 70 Zoll großes Bild mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixel und einer Helligkeit von 50 Lumen. Die Kontraststärke beträgt beeindruckende 400:1 was sogar das Beamen in nur leicht verdunkelten Räumen ermöglicht.

Eine Automatik korrigiert eine Trapez-Darstellung, welche aber auch manuell eingestellt werden kann. Wie im übrigen auch die Bildschärfe mithilfe eines kleinen Drehrad. Damit dem Moto Z (Play) samt Moto Insta-Share Projektor nicht gleich der Saft ausgeht, gibt es noch zusätzliche 1.100 mAh an Energie dazu. Ist eine Steckdose in der Nähe, kann man natürlich auch im laufenden Betrieb die Akkus laden.

Fazit Moto Insta-Share Projector

Wie in der Einleitung schon angedeutet, ist der Moto Insta-Share Projector mit 349 Euro das teuerste Moto Mod auf dem Markt, was ihn somit von Hause aus schon einer sehr begrenzten Zielgruppe zugänglich macht. Sein Einsatzgebiet ist klar definiert: Kleine Powerpoint Präsentationen oder ein gemütlicher Kinoabend zu Haus oder bei Freunden sind so schnell und für seine Größe in guter Qualität möglich.
Da Motorola die Kompatibilität der Moto Mods für mindestens 3 Generationen garantiert, sollte man auch eine Weile etwas von der Investition haben.
Schlussendlich muss ein jeder entsprechend der Häufigkeit seines Einsatzes die Kaufentscheidung treffen. Die Idee als auch die Verarbeitung ist zumindest hervorragend umgesetzt.

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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