Nintendo Switch: Technische Daten veröffentlicht

Mit reichlich Vorlauf hat Nintendo seine jüngste Errungenschaft die Multifunktionale Nintendo Switch Game-Konsole veröffentlicht. Wie wir in unserem Video Interview bereits erfahren durften, gab es auf dem Preview-Event keinerlei technische Angaben zu Konsole und Controller. Ab sofort lassen sich aber diese Daten auf der Homepage einsehen.

Nintendo Switch

So war vermutlich für viele die wichtigste Frage der verbauten Lithium-Ionen-Akkus in der Nintendo Switch selbst als auch in den Joy-Con titulierten Controllern.
Das Unternehmen gibt hier für den mobilen Betrieb, der mit einen 6,2 Zoll großen kapazitiven LCD Touchdisplay (1.280 x 720 Pixel) ausgestatteten Konsole, 4.310 mAh an.

Die Frage des Prozessors

Als Antrieb dient der Switch ein NVIDIA Tegra Prozessor, wobei hier die Japaner uns genauere Angaben vorenthalten. Die NVIDIA Shield Streaming-Konsole hat beispielsweise einen 64-Bit Tegra X1 Octa-Core-Prozessor in Kombination mit einem Maxwell Grafikprozessor aus 256 Recheneinheiten verbaut (zum Test), welchen wir auch in der Nintendo Switch vermuten.
Es gibt aber im NVIDIA Sortiment einen Tegra K1 Quad-Core SoC mit 2,3 GHz pro Kern, als auch einen älteren Tegra 4 Prozessor mit wahlweise 1,9 oder 2,0 GHz maximaler Taktfrequenz.

Allerdings verwundert dann, dass Nintendo nicht die für den Anfang 2015 präsentierten Tegra X1 (Codename Erista) die 4K Unterstützung nutzt. Vielleicht lässt sich das Unternehmen hier ja noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt in die Karten schauen.
Experten zufolge soll die Taktfrequenz im mobilen Betrieb leicht gedrosselt sein, um einen längeren Akku Betrieb zu gewährleisten.

Technische Daten

  • Display: 6,2 Zoll LCD Touchdisplay mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln
  • CPU: NVIDIA Tegra Prozessor (vermutlich X1 Octa-Core-CPU)
  • Speicher: 32 GB interner Programmspeicher, erweiterbar via microSD, microSDHC und microSDXC
  • RAM: unbekannt
  • Maße: 102 x 239 x 13,9 mm (Konsole) 102 x 35,9  x 28,4 mm (Joy-Con)
  • Gewicht: 297g (Konsole) 49 g (linker Joy-Con) 52,1 g (rechter Joy-Con)
  • WLAN: IEEE 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth 4.1 (TV-Modus) 3.0 (Mobile Modus)
  • Video Output: 1.920 x 1.080 Pixel bei 60 fps (TV-Modus) 1.280 x 720 Pixel bei 60 fps (Mobile Modus)
  • Audio Lineares PCM 5.1 (TV-Modus) Stereo (Mobile Modus)
  • Lithium-Ionen-Akku: 4.310 mAh (Konsole) 525 mAh (Joy-Con)
  • Anschlüsse: 3,5 mm Kopfhörer, LAN, USB Type-C (erst 2.0, nach Update 3.0), Nintendo Software-Kartenschlitz, microSD-Kartenschlitz, HDMI, USB Class-A

Etwas ungewöhnlich hingegen ist, dass die USB Type-C und Type-A Anschlüsse der Switch Station (Dock) ab Werk erst einmal mit dem 2.0 Übertragungsstandard ausgeliefert werden. Später soll dann durch ein Software-Update auch 3.0 unterstützt werden. Ebenfalls ist der Betrieb einer microSD-Karte nur über ein Online erhältliches Update möglich. Das verstehe, wer will – ich nicht.

Spätestens am 3. März, wenn dann die Konsole verfügbar ist, wissen wir auch die letzten kleinen schmutzigen Geheimnisse der Multifunktionalen Nintendo Switch Game-Konsole.

[Quelle: Nintendo | via Curved]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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2 Gedanken zu „Nintendo Switch: Technische Daten veröffentlicht

  • 30. Januar 2017 um 10:28
    Permalink

    Ich finde es merkwürdig, dass man mobil Bluetooth 3.0 hat aber am doch 4.1. Haben die etwa zwei Bluetoothmodule verbaut, eins im Tablet und eins im Dock?

    Antwort
    • 30. Januar 2017 um 11:51
      Permalink

      Hallo Rudolf,
      ja – eine Sache die mir beim schreiben auch aufgefallen ist. Eventuell kann man den Standard switchen, sodass auch hier im mobilen Betrieb weniger Energie verbraucht wird. Wobei meines Wissens eher der neue Standard Energie effizienter ist.
      Ein separates BT-Modul im Dock wäre schon sehr merkwürdig.

      Antwort

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