Nubia Alpha: Die nächste Generation Smartwatch ist offiziell

Faltbare und flexible Displays spielen auch in der Welt der Smartwatches eine Rolle, das stellt die ZTE-Tochter nun mit der Nubia Alpha Smartwatch unter Beweis. Bereits auf der IFA 2018 mit einem Prototypen vorstellig, präsentiert Nubia ein marktreifes Produkt.

 

Auf der IFA 2018 in Berlin war die Nubia Alpha noch in einer verschlossenen Vitrine zu bewundern. Mit großem Interesse und der Bitte zu einem Interview war es uns seinerzeit möglich die erste Smartwatch mit einem flexiblen Armband kurz abzufilmen, aber nicht zu bedienen. Auf dem Mobile World Congress 2019 präsentiert nun das ZTE-Tochterunternehmen die Nubia Alpha als ein für den Verkauf fertiges Produkt der Öffentlichkeit. Ab April 2019 wird die Nubia Alpha Smartwatch zu kaufen sein.

Die Smartwatch bietet eine flexibles 4 Zoll OLED-Display mit einer Auflösung von 960 x 192 Pixel. Dieses ungewöhnliche Anordnung kommt durch den Touch-Bildschirm zustande der über das Uhrengehäuse hinaus über das Armband geht. Gefertigt wird das Display von Visionox, einem chinesischen Display-Hersteller.

Nubia Alpha mit alten Snapdragon Wear 2100

Die Nubia Alpha Smartwatch ist mit einem Snapdragon Wear 2100 Soc (System on a Chip) ausgestattet. Schade – der speziell für Wearables gefertigte Prozessor von Qualcomm hat bereits seit einiger Zeit einen schnelleren und Energie effizienteren Nachfolger, den Snapdragon Wear 3100. Ihm zur Seite stehen 1 GB RAM und 8 GB interner Programmspeicher. Auf der Uhr lauft Android in einer von Nubia angepassten Version. Unterschiedliche Ebenen lassen sich von links nach rechts (und umgekehrt) wischen und bieten eine Menge an vorinstallierten Möglichkeiten. Auch für sportliche Aktivitäten wird dank eines verbauten Herzfrequenz-Sensors einiges geboten. Ebenfalls ist eine 5-Megapixel-Kamera verbaut, die weniger zum fotografieren als für Video-Calls geeignet ist.

Die Nubia Alpha wird es in einer WLAN und LTE-Variante geben, bei der mithilfe einer eSIM-Karte auch autark Telefonate geführt werden können. Im April kommt jedoch zuerst das Basismodell in Schwarz, ohne Telefon-Funktion, für 450 Euro in den Handel. Für das 3. Quartal 2019 ist dann die LTE-Variante für 550 Euro geplant. Es soll auch eine Variante in 18K Gold geben deren Preis bei 650 Euro liegt.

Ich persönlich bin generell schnell für neue Technik-Gadgets zu begeistern. Von daher finde ich die Nubia Alpha genial, welche sich auch ohne ruckeln oder ähnliche Aussetzer bedienen ließ. Doch Butter bei die Fische: Die Uhr trägt mächtig auf. Ein 500 mAh starker Akku ist bei der Größe des Displays auch nicht zwingend zuträglich. Weiterhin erschließt sich mir nicht das längliche – wenn auch coole – Display nicht wirklich. Denn einen echten Mehrwert konnte ich jetzt nicht feststellen. Was sagt ihr? Der Preis ist ja eigentlich okay.

[Quelle: GSMArena | via SmartDroid]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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