Pebble Smartwatch startet offiziell und wird ausgeliefert

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Die Smartwatch Pebble ist heiß ersehnt und eines der Kickstarter Projekte mit den meisten finanziellen Unterstützern. Die ursprünglich geplanten 100.000 Dollar für das Projekt hat die 10 Millionen Marke überschritten. Nun wird die Smartwatch ausgeliefert.

Pebble ist schon länger ein Name den jeder kennt, der sich mit Projekten rund um Android beschäftigt. Vor allem weil sich dieses Kickstarter-Projekt durch die hohe Summe einen Namen gemacht hat. Pebble Technology hat nun auf der diesjährigen CES angekündigt, dass ab 23. Januar die Auslieferung der ersten Auflage von 15.000 Stück beginnen wird. Diese gehen an die frühen Kickstarter Unterstützer. Insgesamt hat Pebble im Mai einen Rekord aufgestellt, indem statt der erhofften 100.000 Dollar insgesamt über 10 Millionen Dollar erreicht wurden, mit über 70.000 sogenannten „Backern“.

Alle Unterstützer werden nach der ersten Tranche mit weiteren ca. 70.000 Stück der Smartwatch beliefert, erst danach sind die Vorbesteller dran. Da die Finanzierung so erfolgreich war, konnten noch etliche weitere Funktionen in die Uhr integriert werden, unter anderem ein Gyrosensor, ein Lichtsensor und Bluetooth nach dem aktuellen Standard 4.0. Außerdem ist die Uhr auch noch wasserdicht, was manche Baker und Vorbesteller sicher auch ganz toll finden werden.

Die Kollegen von TheVerge hatten bereits die Möglichkeit sich die Uhr genauer anzusehen. Das Feedback war sehr positiv und man hat einen besseren Eindruck gewinnen können, als die Kollegen im Vorfeld erwartet hatten. Das Video wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Die Uhr konzentriert sich aufs Wesentliche, das Design ist schlicht gehalten und die Funktionalität zielt auf die Hauptaufgaben eines Smartphones ab, kann allerdings durch Apps deutlich erweitert werden.

Am Gehäuse sind 4 Knöpfe zu finden, 3 davon für die Aktionen Hoch, Runter und Auswählen. Der Druck muss recht fest ausgeübt werden, vermutlich um keine Fehlbedienungen zu fördern. Das Display nutzt die von E-Book Readern bekannte „E-Ink“ Technologie abgewandelte „E-Paper“ Displaytechnologie, welche einen geringeren Kontrast aufweist. Die Auflösung beträgt 144 x 168 Pixel. Am Display soll nicht immer Platz für alle Benachrichtigungen sein, aber das dürfte kein gröberes Problem darstellen.

Aufgeladen wird die Uhr über einen Clip, der magnetisch angeheftet wird. Die Ladung für eine Woche soll in 2 Stunden erreicht werden. Zum Duschen, Schwimmen und Tauchen bis ca 50 Meter Tiefe kann man die Uhr laut Hersteller auch mitnehmen. Von der Größe der Uhr unterscheidet sie sich nicht von einer etwas größeren normalen Armbanduhr.

Pebble kann mit Smartphones genutzt werden, die entweder mit iOS laufen (iPhone 3GS und Neuer) oder Android (ab Version 2.3.3). Die Kommunikation funktioniert über Bluetooth und aller paar Wochen soll die Uhr mit Updates beliefert werden.

Die Smartwatch Pebble kann SMS, E-Mails, Anrufe anzeigen, Android bietet Erweiterungen von GTalk und Google Voice an, bei iOS ist iMessage bereits von Haus aus unterstützt. Vibrationsalarm hat man auch am Handgelenk und die Musikwiedergabe funktioniert auch problemlos.

Die Uhr ist absichtlich recht eingeschränkt bezüglich der Funktionalität, dafür bleibt aber das Display übersichtlich und die Bedienung sehr einfach. Das „Pebble-Home“ Menü ist vertikal angeordnet mit den verschiedenen Apps, es sind etliche Designs für die Uhr vorinstalliert, von einfacher Digitaluhr bis hin zur Binäruhr. Beim Design hat man sich ein wenig bei Apple angelehnt, was man etwa beim Design der Icons erahnen kann. Insgesamt ist die Uhr recht „Retro“ gehalten.

Die Uhr macht einen sehr guten Gesamteindruck, simpel, funktionell und chic. Am Markt dürfte sie gut ankommen, Apps werden hoffentlich bald entwickelt und zur Erweiterung zur Verfügung gestellt werden können und es dürfte ein hoher absatz zu erwarten sein.

Man kann die Uhr für 150 Dollar hier vorbestellen, ich habe dies bereits getan und hoffe bald glücklicher Besitzer einer dieser Uhren zu sein. Natürlich gibt es dann auch einen Erfahrungsbericht von mir.

[Quelle: theverge.com | via: webstandard.at]

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