Pico Neo 4 und Neo 4 Pro: Launch vermutlich am 15. September

Nach wie vor warten wir in der GO2mobile-Redaktion auf eine Pico Neo 3 Link VR-Brille, da kündigt sich bereits der Nachfolger mit einer Pico Neo 4 und Neo 4 Pro an. Aktuellen Gerüchten zufolge sollen die beiden Standalone-VR-Brillen bereits am 15. September offiziell präsentiert werden. Und während unser Neo 3 Modell die Meta Quest 2 in einigen Kategorien auf dem Datenblatt hat schlagen können, wird es wohl bei den beiden zu erwartenden VR-Headsets von Pico keine zwei Meinungen mehr geben.

 

Pico Neo 3 Link soll bereits im September zwei Nachfolger erhalten

Pico Neo 3 Link

Die 2015 gegründete ByteDance-Tochter Pico Interactive aus Barcelona zeigt sich seit der im Mai 2022 veröffentlichten Pico Neo 3 Link auch den Endverbrauchern im Gamingbereich sehr aufgeschlossen. Waren die ersten VR-Brillen wie die Neo 3 Pro (eye) eher für das Enterprise-Segment (Geschäftskunden) vorgesehen, richtet man sich mit der „Link“ ganz klar der breiten Zielgruppe im Freizeitbereich. Nun gibt es die ersten technischen Daten zu einem, beziehungsweise zwei Nachfolger. Der Pico Neo 4 und Neo 4 Pro. Der in der Szene der virtuellen Realität sehr gut informierte Tippgeber Brad Lynch hat da nun die ersten technischen Daten aus den Tiefen des chinesischen Netzwerk Sina Weibo zusammengestellt, welche sich auch mit seinen Informationen decken.

Pico Neo 4 Pro

So soll die Pico Neo 4 (Pro) ein ordentliches Design-Update bekommen. Sie wirkt laut den auf Twitter veröffentlichten Skizzen deutlich schlanker. Man hält an der Kopfhalterung mit rückseitigen Einstellrad fest, welches beispielsweise bei der Meta Quest 2 (ehemals Oculus Quest 2) zusätzlich gekauft werden musste. Bei den technischen Daten sticht nicht nur die höhere Auflösung in das sprichwörtliche Auge, sondern auch dass der Passtrough in RGB-Farben dargestellt werden soll. Fairerweise muss man aber an dieser Stelle auch festhalten, das die Meta Quest Pro – welche wir ebenfalls noch im Herbst dieses Jahres erwarten – ebenfalls einen RGB-Passtrough bieten wird. Für viele wird am Ende jedoch der Formfaktor die Kaufentscheidung treffen. Und sollten sich die Skizzen so bestätigen, scheint die Pico Neo 4 (Pro) hier klar im Vorteil zu sein.

Die Pico Neo 4 im Vergleich mit der Meta Quest 2

Technische Daten Pico Neo 4  Meta Quest 2
Display
(pro Auge)
LCD RGB
2.160 x 2.160 Pixel
Bildwiederholrate 72/90/120 Hz
LCD RGB
1.832 x 1.920 Pixel
Bildwiederholrate 60/72/90 Hz
PPI 1.200 773
Prozessor Snapdragon XR2 Gen 1 Octa-Core (7nm)
1x ARM Cortex A77 max 2,84 GHz
3x ARM Cortex A77 max 2,42 GHz
4x ARM Cortex A55 max 1,8 GHz
Adreno 650 GPU (587 MHz)
optional X55 LTE-5G-Modem
Snapdragon XR2 Gen 1 Octa-Core (7nm)
1x ARM Cortex A77 max 2,84 GHz
3x ARM Cortex A77 max 2,42 GHz
4x ARM Cortex A55 max 1,8 GHz
Adreno 650 GPU (587 MHz)
optional X55 LTE-5G-Modem
RAM 8 GB 6 GB LPDDR4X
Speicher unbekannt 64, 128 oder 256 GB UFS 3.0
Akku 5.300 mAh 3.640 mAh
Optik Pancake Lenses
Linsenabstand: stufenlos einstellbar
Sichtfeld: 105 Grad
Fresnel Lenses
Linsenabstand: 58, 63 und 68 mm
Sichtfeld 100 Grad
Tracking Handtracking
Eye-Tracking (Pro SKU only)
Face-Tracking (Pro SKU only)
6DOF Inside-out
Handtracking
Eye-Tracking (not available)
Face-Tracking (not available)
Passtrough RGB Schwarz/Weiß
Abmessungen unbekannt 450 x 224 mm
Gewicht unbekannt 503 g
Betriebssystem Android Android 10
Preis (UVP) unbekannt Verkaufsstart 13. Oktober 2020
64 GB – 299 US-Dollar
256 GB – 399 US-Dollar
Ab dem 1. August 2022
128 GB – 399 US-Dollar
256 GB – 499 US-Dollar

Die Gerüchteküche gibt leider noch keinen avisierten Preis bekannt der beiden zu erwartenden Pico-Modelle bekannt. Es heißt aber ByteDance habe eine starke Subventionierung aktiviert um in den direkten Konkurrenzkampf mit der Meta Quest 2, beziehungsweise Meta Quest Pro (Project Cambria) zu gehen. Dann kann Mark Zuckerberg gleich seine jüngste Preiserhöhung um 100 US-Dollar wieder zurückziehen.

[Quelle: Brad Lynch]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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