Skype feat. WhatsApp: Beendet Viber den Messenger-Machtkampf?

Es sind dunkle Wolken auf der Messenger-Landschaft aufgezogen: Ob WhatsApp, Hike, kik und wie sie alle heißen: Nie war der Kampf um die Messenger-Krone größer! Kaum ein Tag vergeht ohne dass ein Messenger in Frage gestellt wird, kaum ein Tag vergeht ohne neue negative Meldung. Regelmäßig wird sich nach einem neuen Messenger umgeschaut, der den Anforderungen gerecht werden kann. Wie sieht es da eigentlich aus mit Viber? Ein Mix aus WhatsApp und Skype – Aber was war nochmal eigentlich dieses Sicherheit?

Viber ist eigentlich ganz schön cool. Eigentlich? Weil eigentlich eigentlich heißt und es wie immer einen Haken an der Geschichte gibt – Wer jetzt nicht schon eine Ahnung hat, scheint die letzten Meldungen bezüglich Whatsapp und Hike verpennt zu haben.

Den Messenger gibt es schon eine ganze Weile und langsam aber sicher muss sich Skype etwas einfallen lassen, damit es auch weiterhin heißt „Wir skypen später“ und nicht in geraumer Zeit heißt:

„Lass mal vibern!“

Viber ist speziell für Smartphones entwickelt worden und ist auch nur mit einer Telefonnummer nutzbar.

Das Konzept der App kann sich durchaus sehen lassen: Kostenloses telefonieren samt integrierter Chatfunktion über die eigene Internetverbindung. Viel mehr ist es auch nicht- Genau diese Einfachheit könnte Viber zur ernsten Alternative zu Skype und WhatsApp machen.
Eine App, die alle nützlichen Funktionen der mobilen Kommunikation kombiniert. Wer ist unterwegs schon gleichzeitig in WhatsApp und Skype online?

Ein weiterer Pluspunkt: Viber erleichtert das Finden von Kontakten, denn es wird das komplette Telefonbuch eures Smartphones übernommen und gekennzeichnet wer aus eurem eigenen Viber-Adressverzeichnis vibern kann! Toll, oder?

Nein, nicht unbedingt toll: Wir wären da nämlich mal wieder beim allseits beliebten Thema namens Sicherheit. Genauer gesagt Datenschutz. Auch wenn Viber angibt, man speichere nur die Handynummer des Nutzers, dürfte es sich – möglicherweise – nicht um die volle Wahrheit handeln.
Es könnte sein, dass – also nur ganz vielleicht – Viber – also wir glauben es ja nicht-  das komplette Adressbuch auf irgendwelchen Servern speichert und damit private Daten sammelt. Selbst wenn dies der Fall wäre, wir können uns das absolut nicht vorstellen, würde Viber sicherlich sehr behutsam mit unseren Informationen umgehen und nur das Beste für uns wollen.

Eine klasse App und ein guter Willen: Das ist Viber.
Wem die Datenschutz bedenken doch zu groß sind und man nicht die Telefonnummer von Oma Helga preisgeben will, auch wenn sie mit Sicherheit in den besten Händen wäre, dem sei von Viber abgeraten.
Allerdings kann man sich auch die Frage stellen, was andere Messenger mit den übernommenen Kontaktdaten veranstalten. Von daher: Sicherheitsgelaber hin oder her – Viber ist nicht nur lila, sondern auch ein Top-Messenger, der viel Potential hat Skype und WhatsApp den Rang abzulaufen.

Viber Messenger
Preis: Kostenlos+
[Quelle: Zeit]

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4 Gedanken zu „Skype feat. WhatsApp: Beendet Viber den Messenger-Machtkampf?

  • 14. Dezember 2012 um 7:27
    Permalink

    Viber von 3G zu 3G leider zu schlechte tonqualität.

    Antwort
  • 14. Dezember 2012 um 10:07
    Permalink

    Stimmt schon aber ich sehe da keinen Vorteil zu Skype, das viel verbreiteter ist und auch Kommunikation zur PCs und nicht 3G-Tablets herstellt. Oder hat Microsoft auch den Datenschutz vernachlässigt – also bei Skype, nicht Windows;o)

    Antwort
    • 15. Dezember 2012 um 16:55
      Permalink

      Als ich letzten in den USA war hatte ich mit Skype keine Verbindung zu Stande bekommen, da empfahl mir ein Freund „Viber“ – das hat auf Anhieb funktioniert.

      Das war der Vorteil 😉
      Gruß
      MaTT

      Antwort
  • 15. Dezember 2012 um 17:51
    Permalink

    Skype – Ob am PC oder Smartphone – wird bei mir kein anderer Messenger als diesen von mir benutzt.

    Antwort

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