Irgendwann in naher Zukunft werden fossile Brennstoffe aufgebraucht sein und die Menschheit muss sehen wo sie neue Energie herbekommt. Deswegen wird überall auf der Welt nach alternativen Energiequellen gesucht und die Nutzung regenerativer Quellen weiter erforscht. Wenn es nach einem Spin-Off des MIT geht, lassen sich mit einer Hosentaschentauglichen Brennstoffzelle bald auch Smartphones und Tablets aufladen.
Das bereits 10 Jahre alte Spin-Off Lilliputian Systems des Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeitet an einem Ladegerät für Smartphones, Tablets und andere per USB aufladbare Gadgets, das gerade mal die Größe eines Feuerzeugs hat und dennoch solche Gerätschaften bis zu 14 Mal aufladen kann. Das erfolgsversprechende System besteht im wesentlichen aus der Metallhülle, die etwas größer als ein klassisches Feuerzeug ist und einer Patrone gefüllt mit Butangas, welche das Gas zur Energieumwandlung beinhaltet. Lilliputian Systems spricht von Kosten „zum Preis einer Tasse Kaffee bei Starbucks“, die Nachfüllpatronen dürften also sehr günstig zu haben sein. Wie viel allerdings das eigentliche Ladegerät kosten wird, dazu hat Lilliputian Systems keine Angaben gemacht.
Die neu entwickelte Technik auf Basis einer festen Oxid-Brennstoffzellmembran auf einer Siliziumscheibe soll wesentlich mehr Energie bereitstellen können als bisherige Ansätze. Zudem verspricht Lilliputian Systems, das die neuen Brennstoffzellen mit an Bord von Flugzeugen genommen werden können. Ein Referenzdesign einer Brennstoffzelle für Notebooks soll demnächst verfügbar gemacht werden, auf dessen Grundlage Bauteile für andere Stromhungrige Geräte entwickelt werden können.
Bereits auf dem letztjährigen Mobile World Congress stellte die schwedische Firma myFC eine ähnliche Lösung vor, die jedoch auf einem zusätzlichen Akku vertraute. Das PowerTrekk genannte Gerät bezieht seine Energie ebenfalls aus einer Brennstoffzellenpatrone, lädt neben dem Smartphone allerdings gleichzeitig den integrierten Akku mit auf, der wiederum selbst zum erneuten aufladen des Gerätes dient. Erhältlich sein soll das PowerTrekk sowie die notwendigen Patronen ab August in Deutschland. Der Ansatz von Lilliputian Systems soll noch im Herbst auf den Markt kommen, ob sich allerdings auch Deutschland darunter befindet ist noch unklar.



















[11/05/12] -Daily short Top 5- » anDROID NEWS & TV
[…] 3. Hoffentlich nicht nach hinten losgeht das Projekt der Lilliputian Systems, einem über 10 Jahre alten Spin-Off Unternehmen des weltbekannten MIT Instituts. Denn die Forscher dieser Einrichtung haben ein Ladegerät für Smartphones, Tablets und allerlei anderen Gadgets mit Aufladefunktion per USB entwickelt, das die elektrische Energie aus einer Brennstoffzelle in der Größe eines Feuerzeugs gewinnt. Ein Smartphone soll sich mit einer Patrone bis zu 14 Mal komplett aufladen lassen und eine Patrone kostet gerade mal einen “Starbucks Coffee”. Ich find die Idee gut, der Brennstoffzelle wird ja bei entsprechender Technologie die Führungsrolle zukünftiger Energieversorgung zugesprochen. -> Zum Beitrag […]