Spotify: Nach Netflix zieht nun der Musik-Streamingdienst die Preise an

Nachdem Netflix gerade erst auch in Deutschland seine Preise angezogen hat, steht nun der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify in den USA, England und Teilen von Europa an, die Preise für sein monatliches Abonnement anzupassen. Deutschland blieb bislang von der Preiserhöhung verschont. Doch lang wird es wohl nicht mehr dauern, bis wir hierzulande tiefer in die Tasche greifen müssen.

Netflix macht es vor – Spotify zieht nach

Es war nur eine Frage der Zeit, wann auch der Musik-Streamingdienst Spotify seine Preise nach knapp 8 Jahre anziehen wird. Netflix hatte es im Grunde vorgemacht und begründet seine Preiserhöhung mit den vielen kostenintensiven Eigenproduktionen. Eine Erklärung die auf den ehemals schwedischen Konzern eher nicht zutreffen dürfte. Denn er bietet ausschließlich Audiowerke externer Künstler und Komponisten in seinem Portfolio an. Stattdessen rechtfertigt das Unternehmen die Preiserhöhung wie folgt:

„Wir bieten eine Vielzahl von Abonnements an, die auf die Bedürfnisse unserer Benutzer zugeschnitten sind und wir aktualisieren gelegentlich unsere Preise, um lokale makroökonomische Faktoren widerzuspiegeln und die Marktanforderungen zu erfüllen, während wir einen beispiellosen Service anbieten“, so Spotify.

Während in den USA vorerst nur das das „Family“-Abonnement von 14,99 auf 15,99 US-Dollar angezogen wurde, trifft es Nutzer in Großbritannien schon deutlich härter, wie „The Verge“ berichtet. Hier ist der Preis für das „Duo“- und „Studenten“-Paket um jeweils einen Pfund monatlich gestiegen. Bei dem „Family“-Abo hingegen sind es mit 16,99 GBP anstelle der ursprünglichen 14,99 GBP gleich zwei Pfund mehr.

Noch ist Deutschland außen vor

Für die meisten unter uns wird vermutlich der Aufpreis für das Standard „Premium“-Abo von Interesse sein. Aktuell bezahlen deutsche Kunden hier 9,99 Euro im Monat und dürfen dafür Musik ohne Werbeunterbrechungen konsumieren. In den europäischen Ländern, wo eine Preiserhöhung zum 30. April 2021 ansteht (u.a. Irland), wurden dann 10,99 Euro pro Monat fällig. Also ebenfalls einen Euro mehr. Eine aktuelle Anfrage, wann denn in Deutschland mit der Anpassung zu rechnen sei, antwortete die deutsche Pressevertretung, dass aktuell keine Preiserhöhung geplant sei. Das kann – und wird sich mit Sicherheit noch in diesem Jahr ändern.

Spotify Preisliste

[Quelle: Spotify | via The Verge]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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