Spotify Update für iOS bringt heiß ersehnte Features

Wie der Musikstreaming Service „Spotify“ jetzt per Pressemitteilung verlauten lässt, sind in der neuen App-Version für iPhone und iPad einige heiß ersehnte Kundenwünsche erfüllt worden. Außer einigen kleinen zusätzlichen Helferchen dürfte die Anwender tatsächlich am ehesten der neue Equalizer freuen, mit dem sich die App per Preset auf 22 unterschiedliche Musikstile und Umgebungsbedingungen einstellen lässt.

Besitzer eines der genannten Apple Geräte, soviel sei vorweg gesagt, können sich das Update natürlich bereits installieren und die neuen Gimmicks nutzen. Eine EQ-Funktion in ein Musikgerät zu integrieren, ist ja eigentlich immer eine gute Idee. Und wie sich das gehört, kann man auch bei Spotify neben den 22 Vorgaben in der iOS App eigene Presets speichern. Das dürfte den Kundenwunsch tatsächlich wie der berühmte Nagel auf den Kopf treffen.

Kritik an Spotify?

Bei einem 6-Band EQ, wie er sich in der Spotify App darstellt, bleiben allerdings nicht besonders viele Möglichkeiten übrig, neben 22 Presets noch ein individuelles Setup zu entwickeln. Etwas komisch muten auch die Bezeichnungen einiger dieser Voreinstellungen an, denn „kleine Lautsprecher“ und „Lautstärke“ sind ja keine gängigen Preset-Bezeichnungen, wie Hip Hop, Reggae oder Klassik, die sich dem Stil, oder Wohnzimmer, Konzerthalle, Badezimmer den Gegebenheiten entsprechend „verhalten“.

Falsch übersetzt oder falsch verstanden?

Mit „Lautstärke“ dürfte also eher die gute alte „Loudness“ gemeint sein, mit der tiefe und hohe Töne betont werden, um insgesamt nicht so laut machen zu müssen. Laut der „Lautheit“-Theorie – und eben nicht Lautstärketheorie – wird eine Anhebung in diesen Bereichen deutlich schneller als lauter wahrgenommen, als in den Schalldruck-starken Mitten.

Die echte Lautstärke-Erhöhung – und nicht nur die gefühlte – passiert daher also eher bei dem Preset „kleine Lautsprecher“, das mehr die Mitten betont und so auch den messbaren Schalldruck erhöht. Wirklich kleinen Lautsprechern kann man damit aber wegen der höheren Leistungsaufnahme auch schneller das Licht ausblasen, also Vorsicht!

Noch mehr erfüllte Wünsche?

Inwieweit auch die anderen, in der Pressemitteilung (siehe Auszug unten) erwähnten Neuerungen wirklich auf Kundenwünsche zurückgehen, ist ungewiss. Ihr dürft uns aber gern in die Kommentare schreiben, ob ihr sie als wünschenswert empfindet oder sie sogar „ersehnt“ habt.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Sehr viele unserer Nutzer äußerten den Wunsch nach einem Equalizer innerhalb der Spotify-App“, erklärt Sten Garmark, Vice President Product bei Spotify. „Wir freuen uns, dass wir nun mit dem Equalizer eine Funktion bereitstellen, mit der unsere Nutzer ihre individuellen Audio-Einstellungen umsetzen und auf die Geräte, mit denen sie Musik hören, anpassen können.

Spotify Music
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Entwickler: Spotify Ltd.
Preis: Kostenlos+
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Der Equalizer ist nur eines von zahlreichen Aktualisierungen, die Spotify in den vergangenen Wochen für Mobile-Apps durchgeführt hat. So fügte der Musik Streaming Service die Funktionen „Playlist sortieren“ und „Playlist filtern“ hinzu, sowie die Suche im Offline Modus und das Sortieren von Songs in der Warteschleife. Zudem wurde die Entdecken-Funktion in „Browse” integriert.

Zumindest die Sortierfunktionen für Warteschlangen und Playliste scheint mir jedenfalls schon sinnvoll zu sein, will man nicht immer innerhalb des gesamten Content scrollen. Einen Offline-Suchdienst würde ich aber wohl nicht gebrauchen.

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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