
Steve Wozniak ist als Mitgründer von Apple und Technik-Genie eine der bekanntesten Persönlichkeiten der IT-Industrie und nutzt gerne alles Mögliche an moderner Technik. Er schreckt auch nicht davor zurück Produkte der Konkurrenz wie die Samsung Galaxy Gear mal auszuprobieren und zu genau dieser hat er eine sehr deutliche Meinung.
Mit der Galaxy Gear betrat Samsung letztes Jahr zur IFA 2013 erstmals den Markt für Wearable Devices mit der ersten eigenen SmartWatch. Die Kritik über das Design, die Funktionen, der Exklusivität für Samsung-Produkte und die doch etwas arg kurze Akkulaufzeit führte bei nicht gerade wenigen Personen zu der Meinung, dass eine solche smarte Uhr ganz einfach nutzlos sei. Zu diesem Schluss ist auch Apple-Guru und Technik-Nerd Steve Wozniak gekommen, seines Zeichens Mitgründer des Apple-Konzerns im Jahre 1976.
Steve Wozniak und die Galaxy Gear
Seiner Meinung nach ist die SmartWatch von Samsung einfach nur nutzlos, nachdem er sie etwa einen halben Tag lang genutzt hatte. Sein größter Kritikpunkt an der Galaxy Gear war das kleine Display, welches nicht groß genug ist um vernünftig Inhalte anzuzeigen. Auch die Bedienung der Galaxy Gear an sich habe ihm nicht wirklich zugesagt. Das Update auf Tizen hat daran jedenfalls nichts geändert, da die Menüführung auch auf dem neuen System nahezu identisch geblieben ist zum vorherigen auf Android basierenden System.
Ob eine SmartWatch nach dem heutigen Stand wirklich nutzlos ist, liegt bei aller Fairness ganz allein an der Kundschaft. Der Markt bietet mit Vertretern wie der Sony SmartWatch 2, Pebble, MetaWatch, Omate TrueSmart, der Gear 2 und wie sie nicht alle heißen eine mittlerweile ziemlich große Auswahl an Uhren, welche alle ihre Stärken udn Schwächen haben. Mit Android Wear kommt zudem eine neue Plattform auf den Markt, welche Galaxy Gear und Co. kräftig zusetzen könnte. Insofern muss jeder für sich selbst entscheiden, ob eine SmartWatch derzeit Sinn macht oder nicht.
Ob allerdings ein halber Tag zum Ausprobieren einer SmartWatch wie der Galaxy Gear ausreicht darf man an dieser Stelle mal bezweifeln.




















klaus
wieso sollte man das nach einem halben tag nutzungszeit bezweifeln?
ich hab nach einer halben stunden nutzungszeit bereits die erkenntnis gewonnen, die sich auch nach einer woche nicht mehr geaendert hat. und die smartwatch liegt seit laengerem im schrank und verstaubt.
und ich kann wozniak nur zu 100 prozent zustimmen: das, was wir heute als smartwatch kennen ist… nutzlos!
ein smartphone-satellit, der nichts wirklich gut kann und zu allem dann auch noch ein dermassen mickriges display hat (logisch! systemimmanent ;-)), meist viel zu viel kostet und in aller regel ein graessliches design hat, ist… sinn- und nutzlos!
die smartwatch, so wie wir sie heute kennen, wird sicherlich nicht das „next big thing“, allerhoechstens das sprungbrett dazu… wobei ich auch da im moment noch meine zweifel habe.
ein eklatantes problem wird naemlich soooo schnell nicht geloest werden: die bescheidenen akkulaufzeiten! und ne „uhr“, die gerade mal muehsam den tag uebersteht ist… nutzlos ;-)!
aber: sind wir mal gespannt, was die naechsten fuenf jahr so bringen werden ;-)!