Studie: Apple-Mitarbeiter lieben Tim Cook und den Konzern

Einer der erfolgreichsten Konzerne der IT-Industrie ist ohne Zweifel Apple und das verdankt das Unternehmen nicht zuletzt seinen hart arbeitenden Angestellten. Aber wie stehen eigentlich die Angestellten zu ihrem Arbeitgeber, was halten sie von der Unternehmenskultur und was denken sie über Tim Cook? Eine Studie hat sich genau dieser Dinge angenommen.

Die Schweizer Großbank UBS hat in einer aktuellen Studie zahlreiche Angestellte vieler Großunternehmen befragt und wollte wissen, was sie von ihrem jeweiligen Arbeitgeber so denken. Dabei stellte sich heraus, dass die Mitarbeiter von Apple die zufriedensten und treuesten Angestellten der Studie sind. Laut dem UBS-Analysten Steven Milunovich ist vor allem die Zufriedenheit der Mitarbeiter ein wichtiges Indiz dafür, dass die Zukunft des Konzerns bestens aussieht. Immerhin sind zufriedene Mitarbeiter von großer Wichtigkeit für ein erfolgreiches Geschäft.

Apple auf neuem Stimmungshoch

Milunovich merkte zudem an, dass Apple in der Studie in allen Teilbereichen die Spitzenposition einnehmen konnte. Egal ob es um die wirtschaftlichen Aussichten für die Zukunft ging, die Unternehmenskultur, Werte, das Management oder dem CEO selbst: Der Konzern mit Sitz in Cupertino ist das mit Abstand beliebteste Unternehmen in der UBS-Studie. Gerade diese hohe Meinung der eigenen Angestellten wird ein wichtiger Schlüssel für die Zukunft sein, wie Steven Milunovich anmerkt. Über den deutlichen Sieg ist der Analyst nicht wirklich überrascht. Das genaue Gegenteil könnte man fast sagen ist der IT-Riese IBM: In allen befragten Kategorien belegte das Unternehmen den letzten Platz und bildet damit das Schlusslicht der Studie.

Auf dem zweiten Rang folgt mit NetApp (Anbieter von professionellen Speicherlösungen), gefolgt von Cognizant (IT-Dienstleister), Accenture (Management-Beratung und Outsourcing-Dienstleister) sowie HP (Anbieter von IT-Hardware) und dem bereits erwähnten IBM (IT-Dienstleister). Vor allem bei IBM müsse man eine neue Unternehmenskultur einführen, sagte Steven Milunovich. Ein solcher Prozess braucht jedoch seine Zeit und die Bemühungen des Managements – welches übrigens besonders schlecht abschnitt in der UBS-Studie – würden schon bald ihre ersten Früchte tragen.

Am stärksten konnte den Angaben der Studie nach HP zulegen. Seit Meg Whitman den Posten des CEOs übernahm, hat die Stimmung unter den Mitarbeitern sehr stark zugelegt. Einzig die Zukunftsaussichten haben ein wenig gegenüber früheren Studien nachgelassen.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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