TextBlade, die Hosentaschen-freundliche Tastatur

Für iPhone und iPad gibt es mittlerweile zahlreiche externe Tastaturen zum besseren Schreiben, aber die TextBlade genannte Tastatur aus den USA sticht aus der Masse an Varianten deutlich heraus. Oder auch nicht, denn sie ist ein besonders kleiner Vertreter aus diesem Zubehör-Bereich und bedient sich eines wirklich cleveren Systems.

Erdacht hat sich das clevere Prinzip die US-Firma WayTools, welche schon ab Februar mit der Auslieferung der ersten bestellten Geräte beginnen will. Das Besondere der TextBlade Tastatur ist neben ihrer Größe vor allem die Art wie die Tasten in dem Gadget untergebracht sind. Insgesamt besteht die Tastatur aus drei einzelnen Teilen, welche mit Hilfe von Magneten aneinander andocken und so die Tastatur zum Leben erwachen lassen. Das hat wiederum den Vorteil, dass sich die Tastatur äußerst platzsparend verstauen lässt.

TextBlade definiert die Tastatur neu

Bei der mechanischen Konstruktion der Tastatur haben sich die Entwickler einen interessanten Mechanismus einfallen lassen. Die Tasten selbst sind multitouch-fähig was nichts anderes heißt, dass die Tasten sich in der Mitte sowie oben und unten drücken lassen. Jede Taste beherbergt dabei mindestens drei Buchstaben. Die seitlichen Tasten von zwei der drei Elemente beherbergen zusätzlich Funktionstasten, während das dritte Element als Leertaste fungiert.

Dem Hersteller nach haben Anwender dieselben 19 mm an Zwischenraum Platz zwischen ihren Fingern bei einem gleichzeitig größeren Tastenhub als auf der Tastatur eines MacBook Pro. Damit sollten Nutzer der TextBlade Tastatur ein hervorragendes Schreibgefühl genießen können, ohne auf großartige Fingerakrobatik zurückgreifen zu müssen. Jedenfalls soll man laut WayTools wie auf einer großen Desktop-Tastatur schreiben können, was man im Produktvideo des Unternehmens sehr gut sehen kann.

Laut Hersteller wurde dafür übrigens ein voll funktionstüchtiger Prototyp verwendet. Die Serien-Geräte der TextBlade Tastatur dürften sich nicht großartig von dem Modell unterscheiden, welches in dem Video genutzt wurde. Wie bereits erwähnt will WayTools mit der Auslieferung der ersten bestellten Geräte im Februar beginnen. Derzeit nimmt das Unternehmen noch Vorbestellungen an, welche man so schnell wie möglich bearbeiten will. Der Preis ist mit gut 100 US-Dollar recht hoch. Allerdings fallen für den Versand nach Deutschland weitere 30 US-Dollar an, sodass mit Gesamtkosten von etwa 130 US-Dollar respektive etwa 112 Euro nach aktuellem Wechselkurs zu rechnen ist.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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