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Virtual Reality mit der HTC Vive startet am 8. Dezember

In den letzten Wochen gab es nur wenig gute Nachrichten was das taiwanische Urgestein HTC anbelangt, weswegen die Neuigkeiten rund um das Virtual Reality Headset HTC Vive eine willkommene Abwechslung darstellen. Denn im Gegensatz zum Fitness-Tracker Grip ist der Konzern im Bezug auf das VR-Headset eventuell sogar schneller in den Startlöchern als gedacht. Von 2016 ist nun plötzlich keine Rede mehr.

HTC-Manager Bartosz Żuk hat gegenüber einigen polnischen Magazinen bestätigt, dass HTC mit dem Verkauf der HTC Vive (zum Beitrag) schon am 8. Dezember beginnen werde. Das ist dahingehend von Bedeutung, dass bisher Anfang 2016 als Startzeitraum für das Virtual Reality Headset genannt wurde und im Dezember auch Deutschland neben den USA und Großbritannien zu den ersten Märkten gehören, in denen der Verkauf der neuen Dimension beginnt.

Konkretes zur HTC Vive

Einzig einen Preis für das VR-Headset nannte Żuk nicht – diesen will man erst zum Start der HTC Vive bekannt geben. Zeitgleich wird HTC zusammen mit Valve als Partner eine ganze Reihe an Spielen für die Plattform Steam VR nennen, welche die Technik der HTC-Brille bereits unterstützen oder zumindest geplant sind. Bisher ist die Rede von einem guten Dutzend Spielen.

Man sollte jedoch bedenken, dass es sich nicht um eine offizielle Bestätigung seitens HTC handelt und sich die Pläne mit dem Verkaufsstart jederzeit noch ändern könnten. Allerdings wäre es nach der ganzen negativen Kritik bezüglich des HTC One A9 mehr als nur wünschenswert, wenn HTC mit der HTC Vive wieder Positives vorzuzeigen hätte. An der VR-Brille selbst wird es kaum liegen: MaTT konnte sich davon bereits auf der IFA 2015 selbst überzeugen wie euch unser folgendes Video-Interview zeigt.

Um ein solch tolles Virtual-Reality-Erlebnis mit Steam VR auch genießen zu können, braucht es aber auch die passende PC-Technik dafür. Auf dem aktuellen Gamer-Standard mit einer NVIDIA GeForce 980 GTX und einem Intel Core i5 der Generation Broadwell (oder vergleichbar) sollte man zumindest schon verfügen um ein ruckelfreies Erlebnis zu haben. Letztendlich ist eine hohe Leistung ein entscheidender Faktor dabei, ob man von der Motion Sickness heimgesucht wird oder nicht.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass HTC gegenüber Road to VR sagte, dass die Angaben von Bartosz Żuk nicht als offizielle Ankündigung der HTC Vive zu werten sind. Dementieren wollte HTC dies aber auch nicht, sodass die Chancen gut stehen, dass es tatsächlich am 8. Dezember losgehen kann. Für HTC wäre es vor allem aus einem anderen Blickwinkel von Vorteil: Die Oculus Rift startet Anfang 2016 für geschätzte 400 US-Dollar.

[Quelle: Gram.pl | via Toms Hardware]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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