Wegen Apple Watch? FitBit fliegt aus den Apple Stores

Wann denn nun die Apple Watch tatsächlich verkauft wird im kommenden Jahr ist noch immer ein großes Geheimnis, aber der Apple-Konzern scheint sich in gewisser Weise schon einmal auf den Marktstart vorzubereiten. Zumindest könnte man genau das in die Entfernung sämtlicher Produkte von FitBit aus den Apple Stores – online wie offline – hineininterpretieren.

Gerade mit der letzten iPhone-Generation, sprich dem iPhone 5s hat sich Apple als ein Konzern aufgestellt, dessen Smartphones sich bestens für Freizeit-Sportler und Jogger eignet. Durch den speziellen Co-Prozessor im Apple A7 zum Tracken verschiedenster Sensor-Daten sind Gesundheitsapps stark gewachsen, obwohl es bereits spezielle Fitness-Tracker wie die Modelle von FitBit gibt. Allerdings sind die Produkte des US-Unternehmens mit sofortiger Wirkung nicht mehr in den Apple Stores zu haben, was zu allerlei Spekulationen führt.

Warum der Rausschmiss von FitBit?

Denn offiziell hat Apple nichts zu dem Schritt gesagt, was allerdings auch zu erwarten war. Stattdessen kann man sich seine eigene Gedanken dazu machen und daher kommt einem automatisch die Apple Watch in den Sinn. Immerhin kann sie so ziemlich dasselbe wie die FitBit-Produkte und noch ein bisschen mehr. Da jedoch die Konkurrenz von Jawbone beispielsweise noch immer verfügbar ist, dürfte eher die Verweigerung gegen HealthKit von FitBit (zum Beitrag) einer der Gründe sein. Man wolle sich lieber auf die eigene Plattform konzentrieren, so Gründer und CEO des Unternehmens James Park.

Somit könnte diese in Apples Augen “bornierte Haltung” der Grund sein, warum Fitness-Tracker von FitBit nicht mehr angeboten werden. Der Konzern hinter dem iPhone 6 könnte die Produkte von FitBit nicht mehr als gut genug für ein iOS-Accessoirce betrachten, dass man in einem Apple Store verkaufen könne.

Automatisch kommen da Erinnerungen an eine ähnliche Sache mit Bose hervor (zum Beitrag). Auch der Hersteller von Audio-Produkten wurde aus dem Apple Store entfernt, weil das Unternehmen mit dem Zukauf Beats Electronics in Streit geraten war wegen etlicher Patente zu Technologien rund um die Geräuschunterdrückung von Kopfhörern.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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