WhatsApp: Das Hin und Her der AGB-Zustimmung

WhatsApp gehört nach wie vor zu einen der größten Chat-Messenger unserer Zeit. In den vergangenen Tagen und Wochen hat der Konzern unter Mark Zuckerberg zu Schlagzeilen geführt, da neuen AGB, welche dem Konzern erlauben WhatsApp mit den Daten anderer zum Unternehmen gehörender Anwendungen wie Facebook und Instagram zu verknüpfen, verpflichtend bis zum 15. Mai zugestimmt werden musste. Anfangs drohte die Löschung – später dann eine sukzessive Abschaltung des jeweiligen WhatsApp-Konto. Nun heißt es alles beim Alten. Die Bitte um Zustimmung der AGB bleibt jedoch bestehen.

 

WhatsApp lässt nicht locker

Es mag manch einen WhatsApp-Anwender erst jetzt bewusst geworden sein, wer hinter dem beliebten Messenger wirklich steckt. Denn WhatsApp ruft seit Anfang des Jahres recht penetrant zur Zustimmung der neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auf. Darin möchte der Konzern aufs Wesentliche reduziert gern eure Konten bei Facebook, Instagram und WhatsApp verknüpfen und für Werbezwecke eure Daten entsprechend nutzen können. Wer dem nicht bis zum 8. Februar zustimmt wird ausgeschlossen, so der damalige Inhalt, welcher zu einem regelrechten Shitstorm und Kündigungen führte.

Frist bis zum 15. Mai 2021

Darauf hin reagierte Mark Zuckerberg und entschärfte die Bedingungen. Nutzer, welche nicht den neuen Nutzungsbestimmungen bis zum 15. Mai zustimmen wollten, müssen dann mit einem eingeschränkten Konto leben. „Du wirst zwar für kurze Zeit Anrufe und Benachrichtigungen erhalten, aber in der App weder Nachrichten lesen noch welche senden können,“ heißt es da. Also am Ende ab dem 15. Mai eine Frist von 120 Tagen doch noch den AGB zuzustimmen, ansonsten Löschung des Accounts samt Historie und aller Backups. Auch das kam nicht besonders gut bei den Nutzern an, sodass heute eine erneute Bekanntmachung die Runde macht:

Während die Mehrheit der Benutzer, die die neuen Nutzungsbedingungen erhalten haben, diese akzeptiert haben, verstehen wir, dass einige Leute noch nicht die Möglichkeit hatten, dies zu tun. Daher werden wir am 15. Mai weder Konten löschen, noch wird jemand die Funktionalität von WhatsApp verlieren. Wir werden aber in den nächsten Wochen weitere Erinnerungen an die Nutzer senden.

Nun erst einmal Pause

Defacto haben also standhafte WhatsApp-Nutzer, welche den neuen Nutzungsbestimmungen noch nicht zugestimmt haben, bis auf Weiteres keine Maßnahmen oder Einschränkungen zu befürchten. Außer das sie weiterhin mit Aufforderungen den neuen AGB zuzustimmen zu sollen, penetriert werden. Es wird aber mit Sicherheit nicht der letzte Versuch von Facebook gewesen sein, euch von der Freigabe eurer Kontakte zu Werbezwecken zu überzeugen.

[Quelle: WhatsApp FAQ]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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