Das New Yorker Nachrichtenmagazin hatte also mit seinem Leak recht behalten: Apple ändert seine gesamte Nomenklatur! Alle Betriebssysteme sollen nun eine einheitliche Struktur erhalten und bekommen so neue Versionsnummern. So gibt es also für Euer Apple iPhone kein iOS 19 sondern iOS 26. Mit der neuen Versionsnummer, führt Cupertino auch das nagelneue „Liquid Glass“-Design ein. Viele Apps haben nun eine Überarbeitung erfahren und natürlich wurde auch an Apple Intelligence gearbeitet. Schließlich ist man beim Thema künstlicher Intelligenz (KI) ein wenig abgeschlagen.
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Ein zentrales visuelles Merkmal von iOS 26 ist das neue Gestaltungskonzept namens „Liquid Glass“. Diese neue Designsprache verleiht dem System ein insgesamt moderneres Erscheinungsbild. Die halbtransparente Optik erinnert an fein geschliffenes Glas und passt sich intelligent an die jeweilige Umgebung an. Diese gestalterische Neuerung betrifft viele Elemente der Benutzeroberfläche, darunter die Navigation, App-Symbole, Widgets und verschiedene Bedienelemente. Besonders beeindruckend zeigt sich dieser Effekt auf dem Sperrbildschirm. Die Zeitanzeige reagiert dort dynamisch auf die Gegebenheiten des Hintergrundbildes und erzeugt mithilfe von Bewegungserkennung einen dreidimensional wirkenden Eindruck.
Auch die Kamera-App wurde grundlegend überarbeitet und zeigt sich nun deutlich strukturierter. Die Fotos-App wurde umgestaltet, sodass die Benutzer nun getrennte Bereiche für die persönliche Mediathek und für kuratierte Sammlungen finden. Der Safari-Browser nutzt künftig den gesamten verfügbaren Bildschirm aus und stellt Webseiten von Kante zu Kante dar.
CarPlay, das laut Apple täglich mehr als 600 Millionen Mal genutzt wird, erhält eine modernisierte Anrufanzeige und unterstützt künftig auch sogenannte Tapbacks und das Anheften von Konversationen. Mit CarPlay Ultra stellt Apple eine noch tiefere und nahtlosere Integration ins Fahrzeug in Aussicht.
Musikliebhaber profitieren ebenfalls von zahlreichen Neuerungen: In Apple Music lassen sich Liedtexte jetzt in andere Sprachen übersetzen – inklusive Hilfestellung zur korrekten Aussprache. Die neue AutoMix-Funktion sorgt für sanfte Übergänge zwischen Songs, wie man sie sonst von DJs kennt. Apple Maps erhält die Fähigkeit, besuchte Orte nachzuverfolgen und bevorzugte Routen der Nutzer zu erkennen und zu berücksichtigen.
Auch bei Apple Wallet wurden Verbesserungen vorgenommen. Nutzer*innen können Zahlungen jetzt noch flexibler abwickeln und profitieren von erweiterten Bordkarten, die durch Live-Aktivitäten aktualisiert werden. Eine neue Game-App bündelt sämtliche Spiele sowie Inhalte aus Apple Arcade an einem zentralen Ort. Die AirPods erhalten darüber hinaus eine neue Funktion für Audioaufnahmen in Studioqualität sowie eine Möglichkeit zur Fernsteuerung der Kamera.
Die Kindersicherung wurde ausgebaut, sodass Eltern nun einfacher Kinderkonten einrichten und verwalten können. Safari wurde im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre verbessert, insbesondere durch einen optimierten Schutz vor sogenanntem Fingerprinting. Neue Bedienungshilfen wie der Accessibility Reader und Braille Access sorgen außerdem für eine bessere Zugänglichkeit des Systems für Menschen mit Einschränkungen.
Alle Nutzer*innen eines iPhone 11 oder eines neueren Modells können sich ab Herbst auf das neue Betriebssystem freuen, das dann kostenlos als Software-Update bereitgestellt wird. Für die vollständige Nutzung der neuen Funktionen rund um Apple Intelligence sind jedoch bestimmte Voraussetzungen erforderlich.
Unterstützt werden unter anderem alle Modelle der iPhone-16-Reihe, das iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max sowie iPads und Macs mit einem M1-Chip oder neuer. Voraussetzung ist außerdem, dass sowohl Siri als auch die Systemsprache auf eine der unterstützten Sprachen eingestellt sind. Dazu gehören Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, brasilianisches Portugiesisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch und vereinfachtes Chinesisch. Bis Ende des Jahres sollen weitere Sprachen folgen, darunter Dänisch, Niederländisch, Norwegisch, europäisches Portugiesisch, Schwedisch, Türkisch, traditionelles Chinesisch und Vietnamesisch.
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