Comeback von Donald Trump mit eigenem sozialen Netzwerk

Nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump aus allen sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter auf Lebenszeit gebannt wurde, plant er nach Angaben seines neuen und alten politischen Beraters Jason Miller, ein eigenes Social Network zu starten. Denn Trump plant bereits seine Comeback und dafür ist das digitale Sprachrohr seine stärkste Waffe.

 

Donald Trump plant Comeback

Noch zu seiner Amtszeit hat der 45. US-Präsident Donald Trump unter Beweis gestellt, welche Macht und welchen Einfluss digitale Medien und soziale Netzwerke auch auf die Politik haben. Er gilt als einer der ersten Präsidenten die Facebook und Twitter für politische Zwecke exzessiv genutzt und am Ende auch missbraucht hat. Lange vor dem Aufruf zum Sturm auf das Capitol wurden die Forderungen lauter, aufgrund nachgewiesener Falschaussagen Trump von den sozialen Netzwerken auszuschließen. Nachdem das für viele viel zu spät gelungen ist, ist es auch ruhig um den 74-Jährigen geworden. Bis jetzt. Denn nun lässt Trump über seinen neuen und alten politischen Berater Jason Miller verkünden, in „zwei bis drei Monaten mit einer eigenen sozialen Plattform zurückzukehren“.

Strippenzieher Jason Miller selbst mit zweifelhaften Ruf

Miller selbst ist in den Medien unangenehm aufgefallen, da er seine damalige Kollegin AJ Delgado angeblich unter Drogen gesetzt haben soll und daraus ein uneheliches Kind entstanden ist. Der in einer Ehe mit zwei Kindern lebende Miller musste aufgrund dieser Affäre seinen Job bei CNN als politischer Berater aufgeben. Seit vergangener Woche ist er als Mitwirkender Teil des Kabelnachrichtensenders Newsmax.

„Das ist etwas, von dem ich glaube, dass es das heißeste Ticket in den sozialen Medien sein wird. Es wird das Spiel völlig neu definieren und jeder wird abwarten und beobachten, was Präsident Trump tut, aber es wird seine eigene Plattform sein“, so Miller in einem Interview mit Fox News.

Tech-Giganten im Boykott

Bislang konnte Miller keine Namen von seinen „hochrangigen Treffern“ und „zahlreichen Firmen“ nennen. Marktbeobachter rechnen jedoch dem Unterfangen eines eigenem sozialen Netzwerks von Donald Trump nur wenig Erfolgschancen bei. Trotz einer großen Anhängerschaft sind es die großen Konzerne wie Amazon, Apple und Google die zuletzt den Versuch der konservativen „Twitter“-App Parler boykottiert haben, indem sie die Anwendung aus den App-Stores entfernt haben. Gleiches Vorgehen darf wohl auch von einer „Donald Trump“-App erwartet werden.

[Quelle: Cnet]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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