Das war der Apple „Peek Performance“ Launch-Event

Was für ein Spektakel: Gestern Abend 19 Uhr deutscher Zeit begrüßte uns CEO Tim Cook pünktlich auf dem Apple „Peek Performance“ Launch-Event. Und die darauf folgende Stunde sollte es wahrlich in sich haben. Während das Apple iPhone SE der 3. Generation, als auch das neue Apple iPad Air im Vorfeld als gesichert galten, war der Mac Studio mit nagelneuem M1 Ultra-Chip wohl das absolute Highlight des Abends. Aber der Reihe nach.

 

Die erste Apple-Keynote in diesem Jahr ist vollbracht. Der Apple „Peek Performance“ Launch-Event war meiner Meinung nach ein riesen Spektakel. Gar nicht mal wegen aufwendiger Szenenwechsel (Transition) – die waren diesmal nicht so dolle, sondern dem Apple Silicon M1 Ultra Prozessor der in dem nagelneuen Mac Studio PC verbaut ist. Eigentlich nicht ein typisches Thema unserer Berichterstattung, doch bei der heftigen Ankündigung des „schnellsten Rechner der Welt, ever“, machen wir mal eine Ausnahme. Doch eines nach dem anderen. Folgen wir der Timeline des Apple „Peek Performance“ Launch-Events.

Apple iPhone SE 3. Gen.

Apple iPhone SE 3. Gen.

Noch vor dem neuen Apple iPhone SE der 3. Generation (abgesehen von dem Apple TV+ Infohappen), informierte uns Tim Cook über zwei neue Farben für die iPhone 13 Series. Kein „Purple“ wie zuvor noch geleakt, sondern in beiden Fällen ein Grün. Für das iPhone 13 Pro Alpingrün und das 13 Basismodell Bold Green.

Dann ging es aber auch direkt zu dem neuen Apple iPhone SE über, dem wir uns natürlich noch einmal ein wenig detaillierter annehmen werden. Die groben Facts sind ein 4,7 Zoll großes LCD-Panel mit einer Retina-HD-Auflösung von 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi. Performancetechnisch zieht man mit einem A15 Bionic Chip zur 13er Serie gleich auf. Doch es bleibt mit 138,4 x 67,3 x 7,3 Millimeter groß, woran der untere Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor (Touch ID) hauptsächlich verantwortlich ist.

Es gibt eine 7-Megapixel-Frontkamera und auf der Rückseite eine 12-Megapixel Hauptkamera mit einem Weitwinkel-Sichtfeld und einer Blende von f/1.8. In den Farben Mitternacht (Grau), Polarstern (Weiß) und (Product) Red ist das neue iPhone SE ab dem 11. März vorbestellbar und ab dem 18. März ab 519 Euro (64 GB) erhältlich. Wie im Übrigen alle anderen folgenden neuen Produkte ebenfalls. Es gibt das iOS-Smartphone auch mit 128 GB für 569 Euro oder 256 GB für 689 Euro.

Apple iPad Air 5. Gen.

pple iPad Air 5. Gen.

Auch das iPad Air sollte ein dickes Hardware-Update bekommen. Im Inneren sorgt ab sofort der M1-Octa-Core-Prozessor aus dem iPad Pro für 60 Prozent mehr Performance als noch im Vorgänger. Im 10,9 Zoll großem IPS-Display mit einer Auflösung von 2.360 x 1.640 Pixel ist nun eine 12-Megapixel-Frontkamera mit einem Sichtfeld von 122 Grad verbaut. Diese bietet ebenfalls die bekannte „Center Stage“ Funktion. Gleiches gilt für die Rückseite. Hier jedoch mit einer Blende von f/1.8 und einem 5-fachen digitalen Zoom.

Verbaut wurden im neuen iPad Air Stereo-Lautsprecher, iBeacon Mikro-Ortung und eine WLAN-Funktion. Optional gibt es auch ein Cellular-Modell mit LTE-5G und GPS-Satelliten-Empfang. Neben dem seitlich untergebrachten Fingerabdrucksensor gibt es auf der Unterseite einen USB-Type-C-Port. Farblich hat der potentielle Kunde die Wahl zwischen Space Grau, Polarstern, Rosé, Violett und Blau. Mit 64 GB internen Speicher seit ihr ab 679 Euro und mit 256 GB ab 849 Euro dabei. Das Komplett-Paket mit SIM-Slot geht für 1.019 Euro ab dem 18. März über die Apple-Store-Theke.

Apple Silicon M1 Ultra – das Highlight des Apple „Peek Performance“ Launch-Event

Apple Silicon M1 Ultra Chip

Kommen wir zu dem – wie ich meine – Highlight des Abends. Einem nagelneuen SoC (System on a Chip) mit dem Namen Apple Silicon M1 Ultra. Einer PC-CPU (Central Processing Unit) der 1. Generation, welche im Grunde zwei M1 Max Chips über eine Die-to-Die-Technologie verbindet. Apple nennt es „Ultra Fusion“ und katapultiert die im 5-Nanometer-Prozess gefertigte CPU (Central Processing Unit) auf 20 Kerne mit 16 High-Performance- (Avalanche) und 4-Energie-Cores (Blizzard). Auf der grafischen Seite gibt es 64 Kerne. Und wenn wir schon beim aufzählen der Fakten sind, sollen auch die 32 Kerne für die NPU (Neural Processing Unit) genannt werden.

Ich glaube nicht zu übertreiben, wenn ich das als echtes Kampfschwein bezeichne, das mit einer 2,5 TB/s Bandbreite so alles vom Markt fegt was nicht bei Drei auf dem Motherboard ist. Und um nicht nur auf dicke Hose zu machen, gibt es auch gleich den passenden Rechner dazu.

Apple Mac Studio

Apple Mac Studio

Er sieht aus wie ein in die Höhe angewachsener Mac Mini, macht aber mit dem Namen Mac Studio schon deutlich, wo er sich gut aufgehoben fühlt. Es ist das neue Flaggschiff unter den Desktop-Computern und setzt neue Maßstäbe. Kleiner Funfact: Der 27 Zoll große Apple iMac mit Intel-Prozessoren wurde inzwischen aus dem Programm genommen. Noch mit dem „alten“ M1 Max Chip und 32 GB RAM, sowie 512 GB SSD-Programmspeicher ist man dann auch schon ab 2.299 Euro dabei.

Will man jedoch die neue „Ultra Power“ genießen, dann werden schon mindestens 4.599 Euro fällig. Dann gibt es auch den neuen Apple M1 Ultra Chip mit 64 GB RAM und einer 1 TB SSD. Es gibt selbstredend noch einige andere Konfigurationen zur Auswahl, bei der ich euch aber bitten würde online bei Apple direkt vorbeizuschauen.

Zu der restlichen Ausstattung kann ich von zwei USB-Type-C-Ports und einem microSD-Card-Slot auf der Front berichten. Auf der Rückseite gibt es vier Thunderbolt- (bis zu 40 Gbit/s), einem Lan- (10 Gbit), zwei USB-Class-A und einen HDMI-Port. Das erlaubt dem Mac Studio den Anschluss von bis zu vier Monitoren zuzüglich einem 4K-Fernseher. Und da wären wir auch bereits bei unserem letzten Produkt des Apple „Peek Performance“ Events, dem Studio Display.

Apple Studio Display

Apple Studio Display

So ein toller Desktop-Computer braucht natürlich einen ebenbürtigen Monitor der das gesamte Potential darstellen kann. Eben für solche Wünsche liefert Apple das 27 Zoll große Studio Display ab 1.749 Euro. Anstelle des Standardglas kann für 1.999 Euro auch Nanotexturglas geordert werden. Der 5K Retina Monitor kann mit einer Helligkeit von bis zu 600 nits auf euer Antlitz scheinen. Die maximale Auflösung beträgt 5.120 x 2.880 Pixel bei 218 ppi. Will man das Studio Display mit einem neigungs- und höhen­verstellbarem Standfuß, dann dürfen noch einmal 460 Euro kumuliert werden.

Dafür verfügt das Exemplar auch über einen eigenen Apple A13 Bionic Chip, insgesamt sechs Lautsprecher für 3D Audio, beziehungsweise Dolby Atmos und einer 12-Megapixel-Frontkamera (f/2.4). Natürlich auch hier mit bekannter „Center Stage“-Funktion welche euch so lang verfolgt wie es ihr Sichtfeld zulässt. Extra scharfe Darstellung inklusive. Drei verbaute Mikrofone erlauben euch auch mit Siri ein angeregtes Gespräch zu führen. Auf der Rückseite stehen euch drei USB-Type-C-Ports und ein Thunderbolt-3-Port zur Verfügung. Letztgenannter lädt auf Wunsch auch euer MacBook Pro mit bis zu 96 Watt.

Das war es denn erst einmal vom Apple „Peek Performance“ Launch-Event. Wie eingangs erwähnt werden wir uns die Tage noch einmal das iPhone SE und iPad Air separat vornehmen.

[Quelle: Apple | Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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