Das war der Apple MacBook Pro Event in aller Kürze!

Wir schreiben den 18. Oktober im Jahre 2021 und Tim Cook begrüßt uns zum sogenannten „Unleashed“ Event auf dem Apple Campus. Es ist der zweite Event in kurzer Folge, dessen Fokus auf das neue Apple MacBook Pro und den beeindruckenden M1-Prozessoren gerichtet war. Zwar sind Computer, Note- und Ultrabooks kein Thema bei GO2mobile, doch zumindest kurz vorstellen wollen wir euch die neuen Produkte des gestrigen Abends.

 

Apple Music Voice Plan

Während das Intro noch eine kleine Reise in die Vergangenheit macht, in dem ein Junge in der heimischen Garage gezeigt wird, der mit alten Apple-Produkten und dessen typischen Sounds einen Song komponiert, geht es auch schon direkt in Apples neuen Music Voice Plan für 4,99 Euro monatlich über. Hierbei handelt es sich um ein neues ab Herbst 2021 verfügbares Apple Music Abonnement, welches ausschließlich über Apple Siri und der Stimme genutzt werden kann. Somit ist das „Voice Abo“ auch nur auf Geräte mit Apple Siri nutzbar. Die nächste Stufe wäre der Individual Plan für 9,99 Euro gefolgt von dem Family Plan für 14,99 Euro im Monat.

Apple Music Voice Plan

Apple HomePod mini

Und damit ging es auch schon direkt weiter zum HomePod mini, der ab November auch in neuen Farben verfügbar sein soll. Die kleine Musikbombe mit intelligenter Sprachsteuerung für euer Smart Home und eben genannten Apple Music in 360 Grad Sound, wird dann für 99 Euro in fünf Farben verfügbar sein. Neben dem bekannten Space Grau und Weiß, gibt es dann Blau, Orange und Gelb.

Apple AirPods 3. Generation

Jetzt wurde es mit den neuen Apple AirPods der 3. Generation schon deutlich spannender. Darauf haben wir bereits schon solang gewartet und nun sind sie offiziell. Und wie im Vorfeld vermutet, ist das Design sehr nah an den bereits bekannten und erhältlichen Apple AirPods Pro für 279 Euro (bei Amazon aktuell 200 Euro*) dran. Ab sofort für 199 Euro vorbestellbar und ab dem 26. Oktober erhältlich. Dem zufolge wird auch die 2. Generation an AirPods mit 149 Euro etwas günstiger.

Mit an Bord 3D Audio mit dynamischem Head Tracking, ein adaptiver Equalizer und neue Treiber (Lautsprecher). Die Apple AirPods 3 haben einen deutlich kürzeren „Stiel“, sind Schweiß-, sowie Wasserresistent und bieten eine touchsensitive Steuerung. Verbessert wurde die Akkulaufzeit, welche nun 6 Stunden am Stück beträgt. Auch das Ladecase hat eine IPX4-Zertifizierung, lässt sich kabellos mit einem MagSafe-Ladegerät aufladen und bietet den In-Ear-Kopfhörern bereits nach 5 Minuten Ladezeit, eine Stunde Musikgenuss.

Apple AirPods 3

Apple M1 Pro Chip

Nun kommen wir wohl zu dem Highlight des heutigen Abends, der vermutlich auch die Grundmauern bei Intel und Konsorten erschüttern wird. Das neue Apple MacBook Pro mit einem wahlweise 14 oder 16 Zoll großem Liquid Retina XDR Display und den tatsächlich beeindruckenden Apple M1 Pro und M1 Max Prozessoren.

Bereits der Apple M1-Chip hat vor knapp einem Jahr für Furore gesorgt und dürfte auch noch heute viele Mac-Mini-Besitzer täglich begeistern. Nun setzt Cupertino noch ein, beziehungsweise zwei Schippen oben drauf. Es ist wie bereits im Vorfeld vermutet ein Deca-Core-Chip geworden, der nun in der Pro-Variante 8 Performance- und 2 Effizienz-Kerne an Bord hat. Der im 5 Nanometer Prozess gefertigte SoC (System on a Chip) kann bis zu 32 GB an Arbeitsspeicher ansteuern und verfügt über eine GPU (Graphics Processing Unit) mit 16 Kernen.

Apple M1 Pro Chip

Apple M1 Max Chip

Und das hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist, stellt der Apple M1 Max Chip unter Beweis. Auch er wird im 5 Nanometer Verfahren produziert und ist mit der identischen Menge an Kernen ausgestattet. Jedoch verdoppelt Cupertino die Anzahl der GPU-Cores auf 32 Kerne. Zusätzlich wird die Speicherbandbreite von den bereits schnellen 200 GB pro Sekunde auf 400 GB pro Sekunde erhöht und somit einer Unterstützung von bis zu 64 GB RAM ermöglicht. Jenen Prozessor finden wir aktuell nur im großen (16 Zoll) und neuen MacBook Pro, welches ebenfalls in Silber und Space Grau offiziell vorgestellt wurde. Preis 3.849 Euro und erhältlich ab dem 26. Oktober 2021. Später wird dieser aber auch im 14 Zoll großem MacBook Pro verfügbar sein.

Apple M1 Max Chip

Das Apple MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll Display

Natürlich geht es bei Apple und dem neuen MacBook Pro etwas preiswerter los. Gestartet wird für ein 14,2 Zoll großes Liquid Retina XDR Display mit einer Auflösung von 3.024 x 1.964 Pixel bei 254 ppi und einer -Trara – 120 Hertz ProMotion Bildwiederholrate, bei 2.249 Euro (16,2 Zoll ab 2.749 Euro). Kleiner Funfact: Apple verkleinert den Rand und bietet euch dafür aber die vom iPhone 13 bekannte Notch. Die Spitzenhelligkeit der Mini LED-Technologie wird mit 1.600 nits benannt, was ich wirklich für beeindruckend halte, wenn die Werte sich so bestätigen.

Apple MacBook Pro

Der verbaute Arbeitsspeicher beginnt bei 16 GB, es gibt aber auch Optionen auf 32 oder gar 64 GB. Doch dann mit dem erwähnten M1 Max Chip. Der Speicherplatz beginnt bei 512 GB SSD und endet bei 8 TB. Also für jeden Geschmack etwas dabei. Erwähnenswert wäre noch, das der microSD-Kartensteckplatz zurück ist, es insgesamt drei Thunderbolt 4, einen Kopfhörer-, einen HDMI- und einen MagSafe 3-Anschluss gibt. Maximal vier Displays können gleichzeitig extern angeschlossen werden.

Die „Touch Bar“ wurde zur Freude vieler (oder auch nicht) wieder entfernt und dafür neue Funktionstasten hinzugefügt. Die Touch ID und das beliebte Force Touch Trackpad für „Force Klicks“, drucksensitives Zeichnen und Multi‑Touch Gesten ist natürlich auch mit an Bord. Sechs verbaute Lautsprecher sollen für einen besonders guten Sound sorgen, der auch Spatial Audio und Dolby Atmos unterstützt.

Apple MacBook Pro

Für weitere Details geht ihr am Besten auf die Apple Produktseite, da wie eingangs erwähnt, Notebooks nicht unsere Expertise sind. Alles in allem war es ein gelungener Oktober-Event, welcher mich auch immer wieder durch die gelungene Kameraführung und den Spezialeffekten beeindruckt. Und? Wo werdet ihr zuschlagen?

Apple MacBook Pro

[Quelle: Pressemitteilung]
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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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