Facebook kauft Giphy und deren Daten

Facebook hat die GIF-Datenbank Giphy für angebliche 400 Millionen US-Dollar gekauft. Dabei ist der Kauf nicht ganz unkritisch zu sehen. Denn dem Unternehmen von Mark Zuckerberg stehen nun deutlich mehr Nutzerdaten zur Verfügung, als es das Unternehmen ohnehin schon fleißig gesammelt hat.

Facebook hat im Laufe der Jahre ein kleines soziales Imperium aufgebaut. Mit Facebook, dem Facebook Messenger, Instagram, WhatsApp und Oculus kann sich das Unternehmen nicht über zu wenige Daten seiner Nutzer beklagen.  Doch wann ist genug genug? Für Mark Zuckerberg noch nicht. Denn der hat nun das New Yorker Start-Up-Unternehmen Giphy für angebliche 400 Millionen US-Dollar (ca. 369 Millionen Euro) gekauft.

Giphy war für Facebook im Sonderangebot

Ein Schnäppchen, das unter Umständen der Corona-Krise geschuldet ist. Denn wie das US-Medien-Unternehmen Axios mitteilt, lag bereits ein Angebot für 600 Millionen US-Dollar vor der COVID-19-Pandemie vor.

Giphy wurde im Jahre 2013 als Spaß-Projekt von Jace Cooke und Alex Chung gegründet. Es gilt heute als einer der größten Datenbanken für kostenlose GIFs, Memes, Sticker und Kurzvideos. Doch nicht nur in den sozialen Netzwerken von Facebook (laut eigenen Angaben kommen 50% des GIPHY-Datenverkehrs aus der Facebook-App-Familie), ist das Unternehmen tätig. Auch Nutzer von Twitter, Slack, Signal oder Reddit machen von den animierten GIFs Gebrauch. Wichtige Nutzerdaten die bei Facebook mit offenen Armen empfangen werden.

Giphy-API bleibt unangetastet

Wie Facebook mitteilt, wird die Marke Giphy unangetastet bleiben und die Mitarbeiter bei Instagram integriert. Alle bestehenden Links bleiben somit aktiv. Das bedeutet auch für Entwickler aufatmen. Denn auch die API (Application Programming Interface) wird bis auf Weiteres bestehen bleiben.

Was haltet ihr von der Übernahme? Habt ihr Bedenken das Facebook langsam zu mächtig wird oder ist das Kind eh schon in den Brunnen gefallen?

[Quelle: Facebook]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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