Facebook will nach Firmenboykott nun doch Fake-News von Donald Trump löschen

Gleich mehrere Firmen wie Coca-Cola, Honda und Unilever boykottieren Facebook, indem sie keine kostenpflichtige Werbung mehr auf der sozialen Plattform schalten. Und wenn es an Mark Zuckerbergs Heiligtum – dem Geld geht – dann wird auch dieser tätig. So gibt der Facebook-Gründer und CEO entgegen ersten Auskünften bekannt nun doch Fake-News von Donald Trump zu löschen. Natürlich gilt die Aufmerksamkeit nicht allein dem amtierenden US-Präsident, sondern auch andere fragwürdige Inhalte wie Hass-Kommentare sollen in Zukunft markiert oder sogar gelöscht werden.

Facebook verzeichnet starke Einnahmeverlusten

Facebook war in den vergangenen Wochen erneut stark in die Kritik geraten. Diesmal war Stein des Anstoßes die Aussage von Mark Zuckerberg, der entgegen Twitter keine politischen Posts auf dem sozialen Netzwerk markieren oder sogar löschen wolle. Große Hersteller haben darauf hin komplett ihre Werbemaßnahmen auf Facebook und dem Tochter-Unternehmen Instagram komplett eingestellt. Darunter zählen Coca Cola, der Automobilkonzern Honda und das niederländische Unternehmen Unilever. Letzterer gilt als größter Hersteller von Nahrungsmitteln, Körperpflege- und Haushaltsprodukten. Als bekannte Marken wären da Knorr, Ben & Jerrys sowie Dove zu nennen. Aber auch der US-Mobilfunkbetreiber Verizon und die bekannte US-Outdoor-Marke The North Face haben ihre Werbe-Maßnahmen auf Facebook und Tochter ausgesetzt.

Fake-News von Donald Trump werden gelöscht

Auch von US-Bürgerrechtlern wird dem sozialen Netzwerk vorgeworfen kein Zeichen gegen Hass und Rassismus zu setzen. Auch aus eigenen Reihen, wie den Facebook-Mitarbeitern ist starke Kritik an der Geschäftsführung zu vernehmen. Unabhängig davon, dass Facebook durch die Verluste der Werbeeinnahmen an seiner empfindlichsten Stelle getroffen wird, kann sich das Unternehmen unmöglich in Zeiten von George Floyd und den Unruhen in den USA, einen derartigen Skandal erlauben. Somit hat also Mark Zuckerberg – mehr oder weniger gezwungen – in einem Statement Veränderungen angekündigt. In Zukunft sollen fragwürdige Posts markiert und gegebenenfalls gelöscht werden. Kommentare die eine Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung diskreditieren sind davon ebenfalls betroffen. Auch vor Hass-Kommentaren oder Fake-News die von dem amtierenden US-Präsident Donald Trump stammen, soll kein Halt gemacht werden. Das wird diesen vermutlich in seiner aktuellen Wahlkampagne weniger freuen. Den vergangenen Wahlsieg verdankt Trump überwiegend den sozialen Medien.

[Quelle: Facebook | via t3n]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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