Gigaset GS3 und GS4 offiziell: Germany first!

Wer hätte gedacht das in Deutschland noch ein Smartphone-Hersteller sitzt. Doch jener hat sich vergangene Woche mit dem Gigaset GS3 und GS4 zurückgemeldet. Zwei in der Einsteiger bis untere Mittelklasse angeordnete Android-10-Smartphones, welche ab 179 Euro im November über den Tresen gehen.

„Made in Germany“ wirbt Gigaset auf seinen neuen Android-Smartphones, die vergangene Woche offiziell vorgestellt wurden. Wenngleich vermutlich der geringste Teil der Fertigung im deutschen Bocholt stattfindet, baut das ehemalige Siemens-Unternehmen dennoch auf dieses traditionsreiche Trademark. Diese Philosophie der alten Werte, findet sich auch in dem Gigaset GS3 und GS4 wieder. Denn nicht nur eine Benachrichtigungs-LED ist verbaut, auch beide Akkus (4.000 und 4.300 mAh) lassen sich entnehmen und bei Bedarf austauschen. Doch auch die Moderne findet seinen Einzug, indem diese aber auch kabellos geladen werden können.

„Wir konzentrieren uns auf Funktionen mit echtem Mehrwert für den Nutzer. Kabelloses Laden, NFC für kontaktloses Zahlen und ein wechselbarer Akku gehören definitiv dazu, das wissen wir. Auf Kundenwunsch bringen wir auch die Benachrichtigungs-LED auf der Vorderseite wieder zurück, ohne dass das zu Lasten der Displaygröße geht“, so Andreas Merker, VP Smartphones bei Gigaset.

Der Einsteiger Gigaset GS3

Das Gigaset GS3 besitzt ein 6,1 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.560 x 720 Pixel. Oben in der Mitte des Bildschirms befindet sich eine Notch für die 8-Megapixel-Frontkamera. Für den nötigen Vortrieb sorgt ein gar nicht deutscher MediaTek Helio A25 Octa-Core-Prozessor, gemeinsam mit 4 GB RAM und 64 GB erweiterbaren (microSD) Programmspeicher. Auf der Rückseite befindet sich eine Dual-Kamera mit einem 13-Megapixel-Weitwinkel- und einem 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Objektiv.

Jener Einsteiger ist ab Mitte November 2020 in Graphite Grey im Handel für 179 Euro erhältlich. Die austauschbaren Rückschalen sind in den Farben Classy Rosegold, Racing Red, Arctic Blue und Oceanic Petrol verfügbar.

Das Gigaset GS4 ist einen Tick besser ausgestattet

Der „größeren Bruder“ hat ein 6,3 Zoll großes IPS-Display abbekommen das nicht nur mit 2.340 x 1.080 Pixel eine höhere Auflösung liefert, sondern die Frontkamera in der Notch mit 13 Megapixeln auflöst. Auch der MediaTek Helio P70 Octa-Core-Prozessor hat ein wenig mehr Dampf unterm Kessel. Begleitet wird er jedoch ebenfalls von nur 4 GB RAM und 64 GB internen Programmspeicher. Da kann auch der microSD-Karten-Support drüber hinwegtrösten, dass dies nicht mehr so ganz zeitgemäß ist.

Bei der Triple-Kamera auf der Glas-Rückseite, scheint sich das Unternehmen Design technisch von dem LG Velvet inspirieren lassen. Verbaut sind hier ein 16-Megapixel-Weitwinkel- (f/1.8), ein 5-Megapixel-Ultra-Weitwinkel- (f/2.2) und ein 2-Megapixel-Makro-Objektiv (f/2.4). Stichpunkt „Philosophie der alten Werte“: Beide Smartphones sind mit einem 3,5 Millimeter großen analogen Audio-Anschluss versehen. Warum jedoch nur das Gigaset GS4 entgegen der offiziellen Aussage mit NFC (Near Field Communications) ausgestattet ist, bleibt wohl das Geheimnis von Andreas Merker.

Das Gigaset GS4 kommt bereits ab Anfang November 2020 in den Farben Deep Black und Pure White für 229 Euro in den Handel. Wirklich stolz bin ich gerade auf das „Made in Germany“ nicht – ihr?

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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