Huawei Mate X: Huawei faltet sein Display erst einmal nur in China

Vergangene Woche hielt die „noch“ aktuelle Nummer Zwei in München eine Pressekonferenz, bei der Huawei-CEO Richard Yu drei der vier Huawei Mate 30-Smartphones den Anwesenden schmackhaft gemacht hat. Und ohne Zweifel handelt es sich bei dem Mate 30 Pro um ein Objekt der Begierde, aber nur mit den Apps und Diensten von Google. Auch das faltbare Huawei Mate X, war Abseits der Bühne zu erfahren, erhält keine Google-Unterstützung, sodass vorab nur ein Verkauf in China geplant ist.

Vergangenen Donnerstag, den 19. September, hat Huawei in München um 14:00 Uhr deutscher Zeit, der Weltpresse den ersten Huawei-TV, eine Watch GT2 und natürlich die neue Huawei Mate 30-Serie präsentiert. Was wir vermisst haben, war eine klare Stellungnahme bezüglich dem US-Embargo und den damit einhergehenden fehlenden Google-Anwendungen als auch Diensten. Ebenfalls vermisst wurde die offizielle Bekanntgabe des Verkaufsstart des faltbaren Huawei Mate X. Schließlich konnte das Smartphone schon auf mehren internationalen Messen, wie dem MWC 2019 in Barcelona oder der IFA 2019 in Berlin bewundert werden.

Huawei Mate X

Wo bleibt das faltbare Huawei Mate X?

Auch der südkoreanische Mitbewerber Samsung hat nach einem Rückzug den erneuten Verkaufsstart des Galaxy Fold am 18. September zum Preis von 2.100 Euro vollzogen. Was ist also mit Huawei, die inzwischen auch schon das eine oder andere Mal den Release des hauseigenen Foldable verschoben haben? In dem hauseigenen deutschen Online-Shop ist das Smartphone inklusive der neuen LTE-5G-Technologie bereits zu bewundern aber nicht zu kaufen.

Hinter der Bühne war von Richard Yu zu vernehmen, dass das Huawei Mate X ab dem kommenden Monat Oktober, ausschließlich in China zu kaufen sein wird. Aufgrund des nach wir vor bestehenden US-Embargos, darf Huawei trotz Ausnahmegenehmigung auch auf dem Foldable keine Google-Dienste vorinstallieren.

Ob ein späterer Verkauf geplant ist, will der Huawei-CEO nicht kommentieren. Bei der Mate 30-Serie hieß es zu mindestens noch dieses Jahr. Auch hier gibt es vorerst keine Google-Anwendungen. Wir vermuten auch bei dem faltbaren Smartphone die gleiche Vorgehensweise wie bei dem Mate 30-Modellen. Abwarten, Tee trinken und auf eine Freigabe Seitens US-Handelsministerium hoffen.

[Quelle: Presseveranstaltung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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