Huawei Watch GT 3 Porsche, GT 3 Pro und Band 7 offiziell!

Wir hatten es heute Morgen bereits im Zusammenhang mit dem Huawei Mate Xs 2 Foldable angedeutet: Der chinesiche Konzern hatte auf seinem Launch-Event gestern noch deutlich mehr Produkte vorgestellt. Allein die Wearable-Abteilung ist nun um eine Huawei Watch GT 3 Porsche, eine Watch GT 3 Pro und ein Huawei Band 7 reicher. Damit deckt der Konzern so ziemlich jedes zur Verfügung stehendes Budget ab. Von umgerechnet 39 Euro angefangen, über 360 Euro, bis hoch auf 675 Euro für eine Smartwatch im edlen Porsche Design. Werfen wir einen raschen Blick auf den Funktionsumfang und die wichtigsten technischen Daten.

 

Bei den Smartwatches spielt das US-Embargo keine Rolle

Huawei Watch GT 3 Pro

Huawei steht nach wie vor unter US-Embargo für Produkte mit LTE-5G-Technologie und Google-Mobile-Dienste. Ein Thema das mit Sicherheit den Smartphone-Verkauf in Europa stark eingeschränkt hat. Doch auf dem Sektor der Smartwatches interessiert das kaum, da eh jeder Hersteller hier sein eigenes Süppchen kocht. Und die Samsung-Exklusivität für das Google gemeinsame Wear OS 3 trägt auch nicht zwingend zum weltweiten Erfolg bei. Also hat Huawei gestern gleich mal drei neue Produkte auf diesem Sektor offiziell vorgestellt. Die Rede ist von einer Huawei Watch GT 3 Porsche Design, was im Grunde eine Huawei Watch GT 3 Pro ist und und ein Huawei Band 7.

Die Huawei Watch GT 3 Porsche ist auch nur eine GT 3 Pro

Beginnen wir zunächst mit der Huawei Watch GT 3 Pro. Die smarte Uhr gibt es in der 43 Millimeter großen Keramik- und 46 Millimeter großen Titan-Ausführung. Demzufolge ist die AMOLED-Display-Diagonale auch wahlweise 1,32 oder 1,43 Zoll. Um die Auflösung macht das Unternehmen noch ein Geheimnis. Wenn ich aber die 466 x 466 Pixel der GT 3 heranziehe, liege ich vermutlich gar nicht so falsch.

Apropos falsch: Ich lese bei meinen Kollegen, dass die Huawei Watch GT 3 Pro zu Taucheinlagen von 30 Metern geigenet sein soll. Das ist kein echter Fehler der Kollegen, da der Konzern sogar explizit mit Tauchgängen wirbt und das Aufstieg, Tauchgeschwindigkeit, Tiefe und Tauchdauer in Echtzeit am Handgelenk angezeigt werden. Dann verwundert mich aber ein wenig die IP67- und 5ATM-Zertifizierung. Die Wassersäule von 50 Metern erlaubt nämlich gerade einmal das Händewaschen oder Duschen. Ganz sicher keine Tauchgänge.

Huawei Watch GT 3 Pro

Es gibt über 100 Sportmodi im Angebot, welche dank GPS, Herzfrequenz-, Luftdruck- und SpO2-Sensor getrackt und ausgewertet werden können. Selbst die Köpertemperatur kann von der Uhr analysiert werden.  Als besonderes Feature wird die Huawei GT 3 Pro als idealer Begleiter beim Golf hervorgehoben. Über 300 Golfplätze sind wohl in der Datenbank enthalten. Dem Akku wird eine Laufzeit von 14 Tagen bei einer typischen Nutzung und 8 Tage bei sehr intensiver Nutzung unterstellt. Preise starten in China im Titangehäuse bei 2.488 Yuan (ca. 360 Euro) und gehen über 2.988 Yuan in Keramik bis hoch auf 4.688 Yuan (ca. 675 Euro) für die smarte Uhr im Porsche Design.

 

Huawei Band 7

Huawei Band 7

Wenn man bedenkt, dass das Huawei Band 7 dagegen umgerechnete 38 Euro – mit NFC 309 Yuan (ca 45 Euro) – kostet, dann bekommt dafür schon einige dafür. Dabei ist die Ausstattung mit einem 1,47 Zoll großem AMOLED-Display auch nicht die schlechteste. Die Auflösung beträgt dank rechteckigem Panel 369 x 194 Pixel. Auch hier gibt es die 5ATM-Zertifizierung und aus der Akku-Kapazität wird vorerst ebenfalls ein Geheimnis gemacht. Auch hier werden die obligatorischen 14 Tage bei einer durchschnittlichen und 10 Tage bei intensiver Nutzung genannt.

Laut Huawei gibt es über 8.000 austauschbare Zifferblätter mit einem Always-on-Modus. Aktuell liegen uns nur chinesische Daten vor, weswegen der ein oder andere Übersetzungsfehler einschleichen könnte. Doch soweit ich das verstehe gibt es auch hier einen Herzfrequens und auch SpO2-Sensor. Was wohl fehlt ist GPS, was man aber durch Kopplung mit dem Smartphone wieder kompensieren könnte. Auch TruSleep 2.0 ist mit an Bord und überwacht, beziehungsweise trackt euren Schlaf.

[Quelle: Sina Weibo]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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