Huawei wendet sich erneut an die Öffentlichkeit

Erst heute hat sich die Sachlage im Fall 5G-Ausbau anlässlich neuer Beweise aus den USA und der Summe an Vorfällen mit dem chinesischen Smartphone- und Netzwerk-Hersteller Huawei, verändert. Beamte des Auswärtige Amt sitzen gemeinsam am runden Tisch und diskutieren. Huawei nimmt nun erneut Stellung dazu.

Erst heute Vormittag berichteten wir um die so wir dachten längst beantworteten Frage rund um den 5G-Netzausbau in Deutschland und die mögliche Beteiligung des chinesischen Herstellers Huawei. Aktuell tagt der deutsche Planungsstab in einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Wer hat Angst vor Huawei?“.

Die aktuelle Nummer Zwei hat es sich nehmen lassen den Beamten noch ein paar gut gemeinte Worte mit auf den Weg zu geben, die wir an dieser Stelle im Original und ungekürzt wiedergeben.

Huawei begrüßt grundsätzlich alle Initiativen, künftige 5G-Netze so sicher wie möglich zu bauen und zu betreiben. In diesem Zusammenhang hat Huawei als Unternehmen in den vergangenen Jahren erhebliche Beiträge in den globalen 5G-Standardisierungsgremien geleistet. Jeglicher Fortschritt setzt unseres Erachtens einen faktenbasierten Dialog voraus. Durch im globalen Standard festgelegte umfassende Verschlüsselungsmaßnahmen werden Daten in 5G-Netzen beispielsweise im Vergleich zu den derzeit vorhandenen 4G-Netze mit einem großen Zugewinn an Sicherheit übertragen werden können.
Wir begrüßen auch den von der Bundesregierung öffentlich kommunizierten Ansatz der Verifizierung und Standardisierung von technologischen Lösungen, den wir durch unser in Bonn letztes Jahr eröffnetes Sicherheitslabor aktiv unterstützen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir alle technologischen Sicherheitsanforderungen bei 5G-Netzen vollumfänglich erfüllen können und verweisen auf unsere sehr gute Sicherheitsbilanz als ein global führender Lieferant von 4G-Netzen. Vor diesem Hintergrund sehen wir keinen rational nachvollziehbaren Grund, Huawei vom Aufbau der 5G-Infrastruktur in irgendeinem Land der Welt auszuschließen. Jeglicher Ausschluss eines Anbieters in einem Markt mit wenig Lieferanten führt in der Regel zu schlechterer Qualität bei höheren Preisen.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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