Moto Mods: Der Tag nach dem Versprechen

Motorola hat mit der Moto-Z-Serie ein interessantes Konzept der Moto Mods ins Leben gerufen. Ein stetig anwachsendes  Angebot an Modulen, die sich magnetisch auf die Rückseite des Smartphones anbringen lassen. Nun zeigt ein Video des möglichen Moto Z4 Play, dass der chinesische Konzern auch nach seinem 3-Jahres-Versprechen an den Moto Mods festhalten wird.

Die Idee ist so genial und einfach zugleich. Der Kunde kauft sich ein „Basis“-Smartphone der Moto-Z-Serie und kann es je nach Bedarf und Situation mit den Moto Mods erweitern. Eine bessere Kamera mit optischen Zoom, ein Zusatz-Akku oder ein satter JBL-Stereo-Lautsprecher. Ein Klack und das Modul ist einsatzbereit.

Doch die genial Idee hat auch einen Haken. Das passende Smartphone ist dabei baulich eingeschränkt. Die Baugröße, Pogo Pins und der runde Kamera-Ring der weit aus dem Smartphone steht um das Modul zu arretieren sind immer gleich. Das zeigt auch ein erstes Rendervideo des möglichen Moto Z4 Play.

Das Moto Z4 Play bleibt weiter empfänglich für Moto Mods

Obwohl Motorola das Versprechen, drei Jahre lang Moto Mod kompatible Smartphones zu bauen erfüllt hat, zeigt das Moto Z4 Play neben einer Single-Kamera die markanten Merkmale auf der Rückseite. Die Front hingegen zeigt uns ein 6,2 Zoll großes AMOLED-Display mit einer tropfenförmigen Notch oben. Weiter zeigt uns das Video auf der Unterseite den Erhalt der analogen Kopfhörerbuchse, gleich neben Mikrofon und USB-Type-C-Anschluss.

Ungewöhnlich oben gleich neben dem SIM-Tray und einem weiteren Mikrofon, der Mono-Lautsprecher. Da wir keinen Fingerabdruck an der Seite und natürlich durch die Moto Mods auch nicht auf der Rückseite sehen, bleibt nur eine Lösung. Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Display-Glas verbaut, wenn Motorola auf das Sicherheitsfeature nicht komplett verzichten will.

Wir erwarten das Moto Z4 Play jedoch erst nach dem MWC 2019, wo Motorola vermutlich die neue Moto-G-Serie präsentieren wird. Der Preis? Vermutlich ähnlich dem Moto Z3 Play, welches zum Start im Sommer 2018 499 Euro mit einem Mod gekostet hat (zum Test).

[Quelle: ComparaRaja | via OnLeaks]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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