Motorola One Fusion offiziell: 5.000 mAh für 220 Euro

Die Lenovo-Tochter Motorola hat mit dem Motorola One Fusion ein durchaus preiswertes Mittelklasse-Smartphone vorgestellt, das mit einem 5.000 mAh starken Akku und einer geringen Auflösung des 6,5 Zoll großen Displays gute Laufzeiten an den Tag legt. In Lateinamerika ist das Smartphone bereits für 220 Euro erhältlich.

Anfang Juni präsentierte uns Motorola das Motorola One Fusion Plus. Ein Smartphone welches Fotofans begeistern soll und preislich noch unter 300 Euro blieb. Nun hat das Unternehmen in Lateinamerika das kleinere Modell ohne Plus vorgestellt. Folglich ist der Preis mit knapp 220 Euro günstiger. An der Quad-Kamera hat das Unternehmen festgehalten, die restlichen technischen Komponenten wurden ein wenig reduziert.

Das Motorola One Fusion speckt ab und reduziert dabei den Preis

So hat das 6,5 Zoll große IPS-Display eine Auflösung von 1.600 x 720 Pixel. Oben in der Notch befindet sich eine 8-Megapixel-Frontkamera. Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite. Dort hat Motorola auch links oben eine vertikal angeordnete Quad-Kamera untergebracht. Diese besteht aus einer 48 Megapixel-Weitwinkel-, einer 8 Megapixel-Ultra-Weitwinkel und einer 5 Megapixel-Makro-Kamera. Ergänzt wird das Setup von einem 2-Megapixel-Tiefensensor. Das Plus-Modell konnte hier anstelle der 48 mit 64 Megapixel punkten, war aber ansonsten identisch.

Motorola One Fusion

Auch bei der Verwendung des SoCs (System on a Chip) hat man beim One Fusion anstelle des Snapdragon 730 des Plus-Modells, auf den etwas preiswerteren Snapdragon 710 Octa-Core-Prozessor gesetzt. Dieser bietet für die Dual Kryo Gold-Kerne eine maximale Taktfrequenz von 2,2 GHz und für die Hexa Kryo Silver-Kerne 1,7 GHz. Grafische Unterstützung gibt es von einer Adreno 616 GPU. Auch beim Speicher wurde gespart. Anstelle der 6/128 GB gibt es beim Motorola One Fusion 4 GB RAM und 64 GB erweiterbaren (microSD) interneren Programmspeicher.

Deutschland muss noch warten

Der 5.000 mAh starke Akku findet Platz in dem 164,96 x 75,85 x 9,4 Millimeter großem Gehäuse und bringt so 202 Gramm auf die Waage. Eine 3,5 Millimeter große Audio-Klinkenbuchse ist ebenso an Bord, wie ein USB-Typ-C-Port. Bei dem Modell, welches zuerst in Lateinamerika vorgestellt wurde fehlt allerdings NFC (Near Field Communication) zum kontaktlosen Bezahlen und das LTE-Band 20. Das ist aber bei Motorola jedoch nicht ungewöhnlich und sollte bei dem Modell welches in Deutschland zu kaufen sein wird mit an Bord sein. Eine offizielle Vorstellung hat hierzulande jedoch noch nicht stattgefunden, sodass weder der Termin noch der finale Preis bekannt ist.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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