Mehr oder weniger durch einen Zufall wurde ein „kleines“ OnePlus App-Skandal aufgedeckt. Denn die chinesische BBK-Tochter drosselt bei den aktuellen Flaggschiff-Smartphones OnePlus 9 und OnePlus 9 Pro bei vielen Anwendungen die Prozessor-Leistung. Sprich um Akku-Kapazität zu sparen, kommt der bis zu 2,84 GHz schnelle ARM Cortex-X1-Kern erst gar nicht zum Einsatz. Nun liefert OnePlus eine zweite Stellungnahme zu dem Geschehen.
Inzwischen dürfte auch Gründer und CEO Pete Lau festgestellt haben, dass die Umsetzung zur Akku-Pflege beim OnePlus 9 und OnePlus 9 Pro (zum Langzeittest) ein wenig nach hinten losgegangen ist.
Dieser Tatbestand hatte neben der entsprechenden medialen Aufmerksamkeit zufolge, das Geekbench das OnePlus 9 und 9 Pro gesperrt hat. Zeitnah hatte OnePlus ein entsprechendes Statement veröffentlicht. Grundtenor war, dass man im Grunde nur auf die Kundenreaktionen reagiert hatte, welche das Wärmemanagement und die Akkulaufzeit kritisiert hatten. Also zusammengefasst, man gab ganz offen diese Art der Manipulation zu.
Nun folgte etwas überraschend ein zweites Statement, was unter Umständen noch einmal die Wichtigkeit des Themas für OnePlus unterstreichen dürfte. Negative Presse ist angesichts der aktuellen Integration in das Schwester-Unternehmen Oppo und die damit zusammenhängenden Mitarbeiter-Entlassungen nicht so gefragt.
„Beim Öffnen von Apps oder rechenintensiven Spielen kommt im Fall des OnePlus 9 und 9 Pro der Snapdragon 888-Prozessor, einschließlich des superstarken X1-CPU-Kerns zum Einsatz, um die beste Leistung zu erzielen. Aber bei Aktionen die nicht die maximale Leistung erfordern, wie beispielsweise das Lesen einer Webseite oder das Scrollen durch Twitter und Instagram, ist es nicht für einen reibungslos Ablauf nicht erforderlich, dass die CPU mit fast 3 GHz läuft. Das OnePlus 9 und 9 Pro reduzieren die CPU-Frequenz in diesen Szenarien, um den Stromverbrauch und die Wärmeableitung zu reduzieren und gleichzeitig ein reibungsloses Erlebnis zu gewährleisten.“
Man will uns also weismachen, dass der Snapdragon 888 einen glatten Overkill bietet, den wir allen Anschein nach gar nicht mehr benötigen. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass dies nicht offen kommuniziert wurde, sondern erst durch Zufall entdeckt wurde. Weiterhin könnte man ja auch den Anwender die Freiheit lassen für welches Übel er sich entscheiden mag. Im Beispiel der Bildwiederholrate bei dem Display kann der Anwender doch auch frei wählen was er will. Mehr Akku-Laufzeit oder mehr Performance.
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