Gestern gab es große Aufregung um ein mögliches weiteres Skandal rund um OnePlus und der nachgewiesenen CPU-Manipulation des OnePlus 9 Pro. Das baldige Oppo-Tochter-Unternehmen hat nämlich anstelle des bereits bekannten Whitelisting, welches speziellen Anwendungen wie einem Benchmark-Test besonders viel Prozessor-Power zukommen lässt, genau das Gegenteil auf seinem neuesten Flaggschiff-Smartphone realisiert. Beliebte Anwendungen wie WhatsApp werden einfach auf Sparflamme gesetzt. Heute nun ein OnePlus Statement dazu, warum man denn sowas „dummes“ tut.
„Unsere oberste Priorität ist es, immer ein großartiges Nutzererlebnis mit unseren Produkten zu liefern, was zum Teil darauf basiert, schnell auf wichtiges Nutzerfeedback zu reagieren. Nach der Einführung des OnePlus 9 und 9 Pro im März haben uns einige Kunden auf einige Bereiche hingewiesen, in denen wir die Akkulaufzeit und das Wärmemanagement der Geräte verbessern könnten. Als Ergebnis dieses Feedbacks hat unser Forschungs-& Entwicklungs-Team in den letzten Monaten daran gearbeitet, die Leistung der Geräte bei der Verwendung vieler der beliebtesten Apps – einschließlich Chrome – zu optimieren, indem die Prozessoranforderungen der App mit der am besten geeigneten Leistung abgeglichen wurde. Dies hat dazu beigetragen, ein reibungsloses Erlebnis zu bieten und gleichzeitig den Stromverbrauch zu reduzieren. Dies kann sich zwar auf die Leistung der Geräte in einigen Benchmarking-Apps auswirken, aber unser Fokus liegt wie immer darauf, alles zu tun, um die Leistung des Geräts für unsere Nutzer zu verbessern.“
Es ist also so, wie wir bereits im Vorfeld vermutet hatten. OnePlus weiß sich im Wettbewerb mit der Konkurrenz nicht anders zu helfen, als mit einer Drosselung des SoC (System on a Chip) bei beliebten und Akku-hungrigen Anwendungen. Unschön an dem Tatbestand ist eben, dass dies nicht offen kommuniziert wird, sondern durch „uns“ erst entdeckt werden muss.
Im Beispiel der Bildwiederholrate bei dem Display kann der Anwender doch auch frei wählen was er will. Mehr Akku-Laufzeit oder mehr Performance. Auch die „Ausrede“ man habe ja nur auf das Nutzerfeedback reagiert, also wurde sozusagen zu diesem Schritt gezwungen, hinterlässt für mich einen recht faden Beigeschmack. Typisch OnePlus eben.
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