PlayStation VR: Porno-Industrie ist nicht immer richtungsweisend

Sony hat gerade erst die neue Webseite für die PlayStation 5 online gestellt. Eine unmittelbare Vorstellung steht als bevor, wenngleich Kunden sich noch mit dem Kauf bis Weihnachten 2020 gedulden müssen. Das genaue Gegenteil zeigt sich auf Seiten der Virtual Reality. Sony Studios, welche sich mit der Produktionen für die PlayStation VR beschäftigen, schließen nach und nach ihre Entwickler-Studios. Ist die Virtual Reality nur noch für die Porno-Industrie lukrativ?

Nicht das erste Mal ist die Erotikbranche an der Etablierung neuer Technologien maßgeblich beteiligt. In den Achtziger Jahren verlor schon  Sonys Betamax und Video 2000 den Kampf gegen das Video Home System (VHS) dank der Porno-Industrie. Bei der Thematik Blu-Ray verhält es sich ähnlich. Mit der Virtual Reality sahen einige Experten nicht nur Potential im industriellen und medizinischen Bereich, sondern auch auf dem Unterhaltungsmarkt. Während Facebook (Oculus) und HTC (Valve) mit ihren VR-Brillen auf ordentlich PC-Power angewiesen sind, ist die Playstation VR Brille ein preiswerter Einstieg auf Basis der PlayStation 4. Im Jahre 2014 noch unter Project Morpheus angekündigt, dauerte es noch zwei weitere Jahre bis das VR-Headset samt Kamera am 13. Oktober 2016 dann tatsächlich in den Handel kam.

Es ist ruhig um Sony PlayStation VR geworden

Sony kündigte seinerzeit über 400 VR-Spiele an, welche weltweit in unterschiedlichen VR-Studios produziert werden sollten. Aktuell erwarten wir am 15. Mai 2020 „Iron Man VR“. Eine Zeit lang war die Rede davon, dass mit der PlayStation 5 Ende 2020 auch eine neue Version der PlayStation VR (PS VR 2.0) erscheinen soll. Doch es ist eher ruhig geworden um das gesamte Thema. Zu ruhig.

 

Sony schließt ein VR-Studio nach dem anderen

Bereits im März 2016 wurden die Sony Evolutions Entwickler Studios geschlossen, beziehungsweise von Codemasters übernommen. Im Januar 2017 folgten die Guerrilla Cambridge Studios, welche 1997 noch von CyberLife Technology übernommen wurden. Auch hier fand größtenteils die Entwicklung an VR-Projekten statt. Heute nun haben wir von der Schließung des Sony Manchester VR Studios erfahren, welches das japanische Unternehmen 5 Jahre lang betrieb. Laut eigenen Angaben wolle Sony die “Effizienz und operative Effektivität verbessern”. Damit hat der Konzern sein Portfolio im Vereinigten Königreich auf zwei Studios (Media Molecule und London Studio) reduziert.

Es scheint als habe sich die Thematik „Virtual Reality“ für Sony nicht bezahlt gemacht. Fraglich ob das gesamte Thema nun eingestampft oder mit der PlayStation 5 und neuer Energie Vollgas gegeben wird. Hört man auf die Konkurrenz, erfreuen sich die Oculus Rift und die HTC Vive größter Beliebtheit.

[Quelle: Gamesindustry | via Caschys Clubhouse]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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