Samsung Galaxy F41: Startet die neue F-Serie auch bei uns?

In Indien wurde nun das erste Smartphone der neuen F-Serie, das Samsung Galaxy F41 vorgestellt. Mit dieser Kategorie möchte das südkoreanische Unternehmen günstige Smartphones mit hochwertiger Kamera-Technologie etablieren. Stellt sich die berechtigte Frage ob auch deutsche Kunden Interesse an einem solchen Smartphone haben. Schauen wir es uns doch einmal genauer an.

Für knapp 200 Euro ein Samsung Galaxy F41

Für viele ist die Qualität der Kamera am Smartphone eines der wichtigsten Kaufkriterien. Die neue F-Serie soll genau dieses Bedürfnis stillen. Mit dem Samsung Galaxy F41 präsentiert uns nun das Unternehmen das erste Smartphone dieser Kategorie. Wie viele andere Hersteller auch, sucht sich Samsung dazu Indien aus, wo man mit dem Mittelklasse-Smartphone umgerechnet für 199 Euro (17.000 INR) in den Farben Fusion Green, Black und Blue ab dem 16. Oktober startet.

Fokus auf die Kamera

Wie eingangs schon erwähnt, legt Samsung den Fokus auf eine hochwertige Kamera-Ausstattung. Und so hat das Galaxy F41 gleich einmal in der Mitte oben eine 32-Megapixel auflösende Frontkamera in einem 6,4 Zoll großes sAMOLED Infinity-U-Display (2.340 x 1.080 Pixel). Der 0,8µm Sensor bietet dabei eine Größe von 1/2.8 Zoll mit einer 26 Millimeter Brennweite (Weitwinkel) und einer Blende von f/2.0. Aber auch auf der Rückseite hat man sich mit einer 64-Megapixel-Triple-Kamera (f/1.8) gut aufgestellt. Über der Haupt-Optik liegt ein 5-Megapixel-Tiefen-Senor für einen schönen Bokeh-Effekt (f/2.4). Samsung nennt ihn „Live Focus“. Ganz unten befindet sich noch ein 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Obejektiv (f/2.2) welches auf Wunsch von 81 Grad auf 123 Grad Blickwinkel umschalten kann.

Samsung Galaxy F41

Dicker Akku an Bord

Unter der Haube wird das Samsung Galaxy F41 von einem Exynos 9611 Octa-Core-Prozessor angetrieben. Dieser kommt mit einer Mali-G72 MP3 GPU und vier Cortex-A73-, sowie vier A53-Kerne daher. Die maximale Taktfrequenz liegt bei 2,3 GHz. Unterstützung erhält er von 6 GB Arbeitsspeicher und wahlweise 64 oder 128 GB internen Programmspeicher, der sich via microSD-Karte erweitern lässt. Für eine Überraschung sorgt noch einmal die Kapazität des fest verbauten Akkus mit 6.000 mAh. Wenn man bedenkt, dass in dem von uns getesteten Note 20 Ultra Flaggschiff „nur“ ein 4.500 mAh starker Akku verbaut ist, dann ist das schon ein ordentlicher Unterschied. Auch hier kann mit einem 15-Watt-Netzteil geladen werden.

Und Deutschland?

In Deutschland ist Samsung aktuell mit der M-, A-, Note-, S- und Z-Serie schon recht gut aufgestellt. Was meint ihr – hat da noch eine F-Serie Platz? Samsung hat sich dazu noch nicht geäußert. Doch es kam in der Vergangenheit nicht selten vor, dass zuerst in Indien präsentiert wurde und Europa dann wenig später nach kam. Vielleicht zum Weihnachtsgeschäft?

[Quelle: Samsung | via NotebookCheck]

 

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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