Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test: Das Letzte seiner Art?

Es heißt, das Samsung Galaxy Note 20 Ultra ist das Letzte seiner Art. Es heißt das Samsung Galaxy Z Fold 3 wäre besser geeignet um den S-Pen zur freien Entfaltung kommen zu lassen. Bis es jedoch soweit ist, werden wir das aktuelle Flaggschiff der Note-Serie ausgiebig testen, um die Berechtigung der 1.266 Euro (256 GB) zu bestätigen oder auch nicht.

Aktuelle Gerüchte besagen, dass es kein weiteres Samsung Galaxy Note mehr geben wird. Das „Phablet“ – wie man es früher noch nannte, als ein 5,3 Zoll großes Display im Herbst 2011 noch groß war – ist praktisch das Samsung-Business-Phone. Heute ist das Note Ultra bei einer sagenhaften Diagonale von 6,9 Zoll angekommen. Also das was 2013 noch ein Tablet war (Asus Nexus 7), um bei unserer kleinen Zeitreise zu bleiben. Heute kommen wir dank faltbarem Display sogar auf eine Diagonale von 7,6 Zoll bei einem 5:4 Seitenverhältnis. Und so gern ich von Tag Eins an mit dem S-Pen gearbeitet habe, heute frage ich mich schon nach seiner Sinnhaftigkeit und Berechtigung. Doch dazu später mehr. Erst einmal packen wie das Smartphone aus.

Design und Verarbeitung

Das Samsung ist im Jahre 2020 schon ein echtes Brett. Nicht gerade das was man einen Handschmeichler nennt. Die Größe von 164,8 x 77,2 x 8,1 Millimeter bestätigt letztendlich die Haptik. Dennoch ist das Gewicht mit 208 Gramm überraschend gering. Mit rechts und links abgerundeten Metall-Seiten, hat Samsung weitestgehend versucht, den Eindruck eines „zu“ großem Smartphone zu minimieren.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Eine Besonderheit unterscheidet das Note 20 von seinem Vorgänger eklatant. Der im Gehäuse versteckte S-Pen ist auf die linke untere Seite gewandert. Angeblich um mehr Akku-Kapazität verbauen zu können. Von der Usability finde ich es als jemand der das Note prinzipiell in der linken Hand hält, eher von Nachteil.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Die Verarbeitung ist simple ausgedrückt „Samsung like“. Soll heißen, qualitativ sehr gut verarbeitet und mit einer IP68 Zertifizierung. Vorder- und Rückseite aus Glas, was dem Nutzer einen gewissen Gleitfaktor gewährt und sich für Fingerabdrücke 24/7 empfänglich zeigt. Zumindest in der uns vorliegenden „Mystic Black“ Farbe. Es gibt aber noch „Mystic Bronze“ und „Mystic White“. Der Bixby-Button gehört zur Freude aller Beteiligten der Vergangenheit an. Auf der rechten Seite mittig der Power-Button und darüber die Lautstärkewippe mit einem guten Druckpunkt. Die Position ist in Ordnung.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Mir persönlich steht das mächtige und rechteckige Kamera-Array für die Triple-Kamera ein wenig zu weit aus dem Gehäuse. Ich würde sogar soweit gehen und es als leicht scharfkantig bezeichnen. Jedoch ist ein solcher Buckel aktuell der Trend aller Hersteller, weswegen man Samsung daraus nicht wirklich einen Strick drehen kann. Einzige Abhilfe, die Nutzung einer Schutzhülle.

Display

Samsung überzeugt von jeher mit sehr guten Bildschirmen. Gute Blickwinkel-Stabilität, hoher Kontrast, ein sattes Schwarz und dynamische Farbdarstellung. Im Samsung Galaxy Note 20 Ultra ist es ein 6,9 Zoll großes Dynamic AMOLED-Display mit einer maximalen Auflösung von 3.088 x 1.440 Pixel bei 496 ppi verbaut. Auch hier bietet das Unternehmen die schnelle Bildwiederholrate von 120 Hertz. Leider nicht konsequent. Wer nämlich die maximalen 120 Hertz genießen will, muss sich für die niedrigere Auflösung von 2.316 x 1.080 Pixel entscheiden.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Das ärgert mich, da die schnelle Bildwiederholrate wirklich einen sichtbaren Mehrwert im Alltag bringt. Der deutlich weichere und flüssigere Bildlauf ist mit dem bloßen Auge wirklich zu erkennen. Zumindest im Gegensatz zu den üblichen 60 Hertz. Eine WQHD+-Auflösung und 120 Hertz geht aber nicht.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Natürlich ist das Display für die Handhabung mit nur einer Hand viel zu groß. Einem Umstand, dem sich auch Samsung bewusst ist, weswegen hauptsächlich auch die neu One UI sich auf der unteren Hälfte des Bildschirms orientiert. Geschützt wird das Panel durch Corning Gorilla Glas Victus, welches praktisch der Nachfolger der Version 6 ist. Natürlich bietet auch das Note 20 Ultra ein Always-on-Display mit einigen unterschiedlichen Uhren und „FaceWidgets“.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Der S-Pen

Die Samsung Galaxy Note-Serie hat seit Beginn im Jahre 2011 eine kleine aber feine Besonderheit: den S-Pen genannten Stylus, der sich direkt im Gerät befindet. Im Laufe der Jahre bekam der Stift immer mehr Funktionen. Waren es Anfangs Notizblock-ähnliche Features, so kam schnell eine bessere Druckempfindlichkeit, im Note 3 die „Air Commands“, im Note 4 entdeckte man „Smart Select“ für Social Media und die Screen Off-Memofunktion wurden mit dem Galaxy Note 5 vorgestellt.

In den Jahren 2017 bis 2019 wurde im Note 8, 9 und Galaxy Note 10 der S-Pen weit mehr als nur ein „Stift“. Mit der Bluetooth Low-Energy (BLE) -Technologie verwandelte er sich zur Fernbedienung. „Air-Aktionen“ ermöglichen es dem Nutzer durch Gesten das Smartphone fernzusteuern. Durch Drücken der S Pen-Taste kann der Benutzer mit diesen intuitiven Aktionen zwischen Kameras und Aufnahmemodi wechseln, eine Aufnahme vergrößern oder verkleinern und eine Vielzahl anderer praktischer Funktionen ausführen, die alle mit anpassbaren Gesten ausgestattet sind.

Die Latenz des Galaxy Note20 Ultra ist im Vergleich zum Vorgänger um fast 80 Prozent reduziert. Diese Reaktionsfähigkeit ermöglicht es ein naturgetreueres Schreiberlebnis zu genießen – eines, das sich wie echt anfühlt. Auch die „Air Aktionen“ wurden erweitert. Beispielsweise kann man mit der Aktion „Überall“ schnell und einfach durch das Telefon navigieren und das unabhängig davon welche App aktuell verwendet wird.

Eine Geste, die einer nach rechts zeigenden Klammer (>) ähnelt, ruft kürzlich verwendete Apps auf. Eine Aufwärtsklemme (^) bringt Sie zurück zum Startbildschirm. eine nach links zeigende Klammer (<) zeigt eine Rückwärtsbewegung an; und eine nach unten gerichtete Klemme (∨) führt Smart Select aus. Durch leichtes Schütteln des S-Stifts wird automatisch Screen Write aktiviert, wodurch sofort ein Screenshot Ihres Bildschirms aufgenommen und die Anmerkungswerkzeuge des S Pen angezeigt werden.

Der S-Pen ist also alles andere als ein Gimmick. Man muss sich halt mit dem Utensil vertraut machen, um es dann auch effizient im Arbeitsalltag einzusetzen. Besonders häufig habe ich in der Tat das Schreiben für eine schnelle Notiz auf dem Always-on-Display (Screen Off-Memo) genutzt. Auch das verwandeln von handschriftlichen Notizen in Text funktionierte durch drücken der S-Pen-Taste sehr zuverlässig.

Prozessor und Speicher

Das leidige Thema des Prozessors bei Samsung. Das südkoreanische Unternehmen hat die unangenehme Eigenart unterschiedliche Prozessoren je nach Verkaufsregion zu verbauen. Ein Streitthema, welches bei Fans schon seit Jahren eskaliert. Und so haben wir auch im Note 20 Ultra den hauseigenen Exynos 990 Octa-Core-Prozessor verbaut. Der SoC (System on a Chip), der nachgewiesener Maßen dem Snapdragon 865 Plus (welchen man im Heimatland beispielsweise verbaut) unterlegen ist. Ob jedoch Otto-Normal-Verbraucher den Unterschied spüren wird, darf angezweifelt werden. Ich würde sogar behaupten, dass 75 Prozent der Kunden mit der CPU-Bezeichnungen generell nichts anfangen können. Dennoch bleibt es einmal eine Erwähnung wert.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Ergänzt wird das Ensemble mit 12 GB an Arbeitsspeicher und der Wahl zwischen 256 und 512 GB internen Programmspeicher. Dieser lässt sich anders als bei Google oder OnePlus mit einer microSD-Speicherkarte bis zu 1 TB erweitern.

Auch hier wieder unser jüngst eingeführtes Testszenario durch die Wärmebildkamera des Cat S62 Pro (zum Test), wie sich der SoC (System on a Chip) im Ruhezustand (Standby) und im Stress erhitzt.

Kamera

Beginnen wollen wir mit den technischen Daten des dominant auftretenden Trios. Erneut hat Samsung den gemeinsam mit Xiaomi entwickelten 108 Megapixel Weitwinkel-Sensor mit einer Blende von f/1.8 und einem optischen Bildstabilisator verbaut. Dieser wird oben und unten jeweils von einem 12-Megapixel-Sensor flankiert. Oben ein 120 Grad Ultra-Weitwinkel-Objektiv mit einer Blende von f/2.2 und unten eine Periskop-Kamera mit einer Blende von f/3.0. Verbessert zur Samsung Galaxy S20 Ultra Kamera (zum Test) wurde definitiv der Laser-Autofokus, der nun deutlich schneller reagiert. Aber auch dem „100x Space Zoom“ auf Basis der 5-fachen optischen Vergrößerung wurden die Flügel gestutzt. Um genau zu sein um die Hälfte. Es ist nun keine 100-fache Vergrößerung mehr möglich, sondern maximale 50-fach, was aber immer noch ausreicht. Die optische Bildstabilisierung bleibt der Teleskop-Technologie treu. Der Ultra-Weitwinkel muss ohne auskommen.

Eines vorweg: Ich hatte das Glück ein Xiaomi Mi 10 Ultra in der Redaktion zu haben (zum Test), sodass ich einige Motive parallel und im direkten Vergleich erstellen konnte. In einem Konkurrenzkampf treten die Beiden jedoch nicht an, da sie grundlegend unterschiedliche Geschmäcker befriedigen. Das Xiaomi ist China typisch oft überzeichnet, zu viel Farbe und selten realistisch. Samsung bietet mit dem Note 20 Ultra praktisch das genaue Gegenteil. Man legt größten Wert auf natürliche Farben, eine gute Bilddynamik und wenig Bildrauschen.

108-Megapixel

Dazu ist anzumerken, das der 108-Megapixel-Sensor aus eigenem Hause mit Pixel-Binning arbeitet. Das bedeutet der 1/1,33 Zoll große Sensor fasst die Informationen aus 9 Pixel zu einem zusammen. Sind dann am Ende des Tages auch „nur“ 12 Megapixel, jedoch mit bedeutend mehr Dynamikumfang. Selbstredend sind auch Fotos mit den kompletten 108-Megapixel möglich, welche nur bei der Detailansicht Vorteile bringen. Meine Empfehlung wäre diese doch Speicherintensive Art der Fotografie zu verwenden, wenn es sich um eine spätere Druckvorlage mit einer hohen dpi-Zahl handelt. Beispiel großflächige Plakate.

Makro-Aufnahme

Was mich seit jeher bei der Samsung-Kamera-Software stört, ist der fehlende Makro-Modus. Klar – einfach rein gezoomt, habe ich vermutlich den gleichen Effekt. Nur durch das bis zu 50-fache vergrößern, ist der Übergang von der einen zur anderen Kamera fließend. Berücksichtigt der Nutzer dieses Detail, dann gelingen ihm diese Aufnahmen ebenfalls.

50-facher Space Zoom

Wenn wir gerade schon bei dem Thema Vergrößerung sind. Auch bei dem Note 20 Ultra ist der maximale 50-fache Zoom nicht für finale Fotoergebnisses geeignet. Bis zum 5-fachen ist es rein optisch und damit auch ohne Verluste. Danach wird hybrid (optisch/digital) vergrößert. Mein Empfinden empfiehlt bei 10 bis 15-facher Vergrößerung für schöne Fotos aufzuhören.

Nachtaufnahmen

Last but not least – die Nachtaufnahmen. Auch hier gibt es wieder Vergleiche zum 120x Superzoom des Mi 10 Ultra von Xiaomi. Tatsächlich spaltet sich hier meine Affinität hin zum Strahlemann aus China. Nicht im Zoom – da sind die Nachtaufnahmen für die Tonne. Doch wie eingangs schon erwähnt, Samsung gibt das Ergebnis fast neutral wieder. Klar – ein wenig Bildaufhellung ist schon dabei, richtig anzecken tut mich aber das Ergebnis der Xiaomi-Kamera. Aber wie immer: Jedes Tierchen sein Pläsierchen.

Akku 

Das Samsung Galaxy Note 20 Ultra hat einen Akku mit einer Kapazität von 4.500 mAh verbaut. Wäre ich gemein – und das bin ich von Natur aus – dann könnte ich behaupten, dass Samsung langsam wieder mutig wird was große Akkus anbelangt. Man traute sich zwar im Galaxy S20 Ultra auch schon 5.000 mAh, doch da musste ja nicht der S-Pen auf der linken Seite im Gehäuse Platz finden. Überzeugen tut mich der große Akku dennoch nicht.

Kein Wunder bei der Größe an Display und vielleicht noch maximaler Auflösung oder Bildwiederholrate, sowie einem nachweislich weniger Energie effizientem Exynos 990 Prozessor. Mit Müh und Not schaffe ich bei meinem strebsamen Arbeitstag einen und einen halben Tag ohne an die Steckdose zu müssen. Eher nur ein Tag. Der Slogan „Work hard, play hard“ ist im Grunde eine schallende Ohrfeige. Denn das mag das Smartphone zwar von der Leistung her ohne jegliche Probleme realisieren, doch der Akku wird bei dem Thema nicht lange mitspielen.

Dafür lässt sich das Note geschmeidig aufladen. Samsung liefert ein 25-Watt-Schnelllade-Netzteil von Hause mit. Sphären wie 65, 75 oder gar 120 Watt sind für Samsung allen Anschein noch in weiter Ferne. Dafür geht jedoch auch das Induktives Laden mit 15 Watt und auch von der kostbaren eignen Energie kann rein theoretisch kabellos (Wireless PowerShare) abgegeben werden.

Sicherheit und Software

Was vielen Samsung-Besitzern gar nicht so recht bewusst ist, Samsung geht beim Thema Knox eine enge Kooperation mit den Sicherheitsexperten von BlackBerry ein. Genau die, die bei den eigenen Smartphones mit Hardware-Tastatur von jeher für viel Sicherheit bekannt sind. Dadurch bietet das Samsung Galaxy Note 20 Ultra mehrschichtige Sicherheit, die in die Hardware und die Software integriert ist und so die Daten in Echtzeit schützen kann. Beispiel eine sichere Verschlüsselung von Apps, Dateien, Ordner, Blockchain-Informationen und Speicherkarten.

Ungewohnt, der Ultraschall-Fingerabdruck-Sensor unter dem Display benötigt schon ein wenig mehr Druck auf das Glas, als von anderen Smartphones gewohnt. Hat man sich daran erst einmal gewöhnt, funktioniert er schnell und zuverlässig. Auch eine Gesichtserkennung ist mithilfe der 10-Megapixel-Frontkamera (Punch Hole) möglich.

Samsung scheint sich erfreulicherweise in Sachen vorinstallierter Anwendungen vornehm zurückzuhalten. War hier in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit Microsoft unmittelbar zu spüren, so konnte ich auf dem Note lediglich OneDrive (Cloudspeicher) aus Redmond finden. Neben Bixby und AR-Zone habe ich keine unnützen Anwendungen oder gar Bloatware gefunden.

Pro und Contra

Pro

  • S-Pen-Funktionen
  • Beste Display am Markt
  • Kamera-Ergebnisse
  • Ausreichend schnell
  • microSD-Support

Contra

  • Stereo-Sound ohne Pepp
  • Akkuleistung unbefriedigend
  • 120 Hz oder WQHD+
  • SoC-Philosophie
  • Zu teuer

Fazit des Samsung Galaxy Note 20 Ultra

Eines gleich vorweg: 1.266 Euro, beziehungsweise 1.364 Euro sollte heutzutage kein Smartphone mehr kosten, es sei denn es kommt aus Cupertino. Eingangs habe ich mich gefragt in wie weit ein Samsung Galaxy Note mit S-Pen heutzutage noch seine Berechtigung hat. Und mein traurige Ergebnis ist – gar nicht mehr. So gern ich den nützlichen Stylus auch habe, so sehr er bei der richtigen Anwendung einem das Leben erleichtern kann, hebt ihn euch für das Galaxy Z Fold auf. Denn genau da gehört er in Zukunft hin.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test

Die Triple-Kamera war in der Tat in unserem Test die größte Überraschung. Es ist eine deutliche Verbesserung zu verspüren, wenngleich die Ergebnisse nur etwas für die lineare Stereotype ist. Wer Pep, Colorisierung im Übermaß und Tag helle Nachtaufnahmen wünscht, ist hier fehl am Platze.

Ein echtes Ärgernis ist, dass Samsung seine merkwürdige CPU-Philosophie zu unserem (Europa) Nachteil konsequent durchzieht. Dadurch hat vielleicht auch das letzte Galaxy Note erneut ein Akku-Problem. Wenngleich das gnadenlos gute AMOLED-Display mit seinen 120 Hertz auch seinen Beitrag dazu leistet, dass es schwer wird mit nur einer Akku-Ladung, länger als einen Tag auszukommen.

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Test Samsung Galaxy Note 20 Ultra
  • 8.2/10
    Hardware - 8.2/10
  • 9/10
    Verarbeitung - 9/10
  • 9.2/10
    Software - 9.2/10
  • 7.3/10
    Performance - 7.3/10
  • 8.8/10
    Kamera - 8.8/10
  • 6.8/10
    Akku - 6.8/10
  • 5.6/10
    Preis/Leistung - 5.6/10
7.8/10

Kurzfassung

Ist das Galaxy Note 20 Ultra das letzte seiner Art? Wenn es nach uns geht schon. Der eigentlich nützliche S-Pen wird im Galaxy Z Fold 3 noch nützlicher. Das Display – wenn auch zu groß – ist eines der Besten am Markt. Der Exynos 990 anstelle des Snapdragon 865? Ohne Worte. Die Triple-Kamera gefällt uns richtig gut. Hier hat Samsung ordentlich nachgebessert. Nach wie vor das Problemkind beim Note ist der Akku und seine Leistung. Angesichts des hohen Preises gibt es von uns diesmal keine Kaufempfehlung.

MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

2 Gedanken zu „Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test: Das Letzte seiner Art?

  • 28. September 2020 um 20:33
    Permalink

    Ich persönlich glaube nicht daran, dass mit/ nach den Note 20 Schluss mit der „Note“- Reihe ist.
    Diese Geräte haben nach wie vor eine stabile und nicht zu vernachlässigende Anhänger- und Kãuferschaft, die jedes Jahr nicht wenig Geld auf den Tisch legt.

    Solange Fold und co. so teuer sind wie bislang, ist/ wäre Samsung schlecht beraten, das „Note“ zugunsten dieser Produktreihe zu opfern.
    Irgendwann vielleicht ja, aktuell ist es ganz einfach noch zu früh.

    Eine Bemerkung noch zu dem Artikel.
    Sofern dort ausgeführt, dass die Kunden die Unterschiede/ Auswirkungen aufgrund der Verwendung von EXYNOS 990 und/ oder SNAPDRAGON 865(+) nicht „merken“ würden, so ist das nur aus dem einen „Grund“ richtig, nämlich, dass sie aufgrund der regionalen Verteilung/ Zuordnung NICHT VERGLEICHEN KÖNNEN.
    Anderenfalls WÜRDEN sie MERKEN, dass Spiele besser/ flüssiger laufen, das Gerät sich nicht so schnell erwärmt, vor allem jedoch (und das ist für mich das Hauptargument), dass der GLEICH GROSSE AKKU mit dem SNAPDRAGON 865(+) LÄNGER DURCHHÄLT.

    Dieses Wissen haben nur die, die sich (auch interessehalber) mit der Materie auseinandersetzen und deshalb auch mit dem unzufrieden sind, was sie kaufen „müssen“ (oder es lassen).

    Diese UNKENNTNIS jedoch zum Verkaufsargument zu machen und das Gerät (mit dem aktuellen EXYNOS) als unschlagbares Spitzengerät anzupreisen (zum mind. gleichen Preis wie mit dem SD) ist schon FRECH!

    Antwort
    • 29. September 2020 um 9:28
      Permalink

      Hallo Toni66,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar, zu dem ich Dir auf ganzer Linie zustimme.
      Weil der Otto-Normal-Verbraucher von einem Snapdragon 865 (Plus) oder Exynos 990 SoC noch nie etwas gehört hat, Geschweige denn dessen Eigenschaften kennt, ist es so wichtig dass im Test zu thematisieren.
      Wir werden sehen: Aktuell bietet ja Samsung das S20 FE in beiden CPU-Versionen hierzulande an. Vielleicht ein Test ob es den Kunden tatsächlich tangiert?

      Antwort

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