Samsung Galaxy Fold wird von ersten Providern boykottiert

Es scheint als läge ein Fluch auf dem Samsung Galaxy Fold. Nachdem der südkoreanische Hersteller bekannt gegeben hat, alle Probleme mit seinem ersten faltbaren Smartphone behoben zu haben und in Kürze erneut in den Handel zu schicken, boykottieren nun erste Mobilfunkbetreiber den Verkauf des Galaxy Fold.

Das erste für den Handel geplante faltbare Smartphone von Samsung legte alles andere als einen mustergültigen Start hin. Denn kurz vor diesem Termin, zog das Unternehmen das Samsung Galaxy Fold wieder zurück. Grund waren die durchweg negativen Kritiken einiger weniger Pressevertreter. Von einer Schutzfolie die gar keine war, schlechter Verarbeitung und minderer Qualität der verwendeten Materialen war zu lesen. Und das nach einer Entwicklungszeit von knapp 7 Jahren.

Vergangene Woche gab das Unternehmen nun bekannt alle Probleme beseitigt zu haben. Unter anderem habe man die Schutzschicht des Infinity Flex Display derart vergrößert, das sie nicht versehentlich entfernt werden kann. Auch am Scharnier wurden Verbesserungen vorgenommen. Weitere Details lest ihr in unserem Beitrag.

Das Interesse am Samsung Galaxy Fold schrumpft

Samsung hatte leider bei seiner Pressemitteilung vergessen, sich nach dem Interesse seiner Partner zu erkundigen. Denn in den USA hatten AT&T und T-Mobile alle bestehenden Vorbestellungen des Samsung Galaxy Fold storniert. Auf Nachfragen von „The Verge“ antwortete zumindest das internationale Tochterunternehmen der Deutschen Telekom eindeutig.

T-Mobile wird das Galaxy Fold nicht im Sortiment führen, da wir Kunden bereits eine breite Palette der neuesten Smartphones anbieten. Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an Samsung.

Fraglich ob sich das Unternehmen auch hierzulande von dem Vertrieb des faltbaren Samsung-Smartphones abwendet. Bekannt ist das in Deutschland auch O2 (Telefónica Deutschland Holding AG) das Smartphone in einigen exklusiven Shops anbieten wollte. Eine Antwort auf unsere Nachfrage steht noch aus.

Ein adäquates Lockmittel wäre mit Sicherheit eine Reduzierung der unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 2.000 Euro.

[Quelle: The Verge]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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